Jan
16

Hochwasser der Saale

Da reden nun so viele vom Hochwasser, da wollten wir uns heute einmal selbst ein Bild davon machen.

So ging es auf zum Saale-Radwanderweg. Weit gekommen sind wir nicht – noch nicht einmal bis nach Leuna. Denn auf dem Weg dahin hat das Wasser bereits das Land erobert und Enten schwimmen über das angrenzende Feld.

In den Fluten baden, würde ich aktuell nicht. Abgesehen von den Temperaturen hat die Saale auch ganz schon an Geschwindigkeit zu gelegt.

Nichts mit beschaulicher Fluss, eher ein reißender Strom – die ehemals kleine Saale.

*Goettine*

Jan
16

Winterurlaub

Als feststand dass ich tatsächlich einmal Urlaub haben sollte, wussten wir gar nicht, wo es hin gehen sollte. Warm und gemütlich sollte es sein. Wirkliche Zeit uns das lange zu überlegen hatten wir nicht, der Countdown lautete: T-4 Tage. Mit diesen Grundvoraussetzungen ging es in ein Reisebüro. Und so reisten wir zumindest gedanklich von einem All-inclusive Hotel in der Türkei über Ägypten, nach Tunesien, Spanien, weiter nach Brüssel, Paris, Wien und gelandet sind wir dann doch in einem Wellness-Hotel in Friedrichroda. Das Auto wurde gut in der Garage verstaut und ab diesem Zeitpunkt waren wir von öffentlichen Verkehrsmitteln abhängig. Es hat alles wunderbar funktioniert (selbst mit der Deutschen Bahn) und damit war es sehr entspannt.

Auch wenn die Umgebungstemperatur um die minus 13°C betrug und der Schnee fast höher war als ich, haben wir die tropischen Temperaturen nicht vermisst, denn in der hoteleigenen Sauna und Poollandschaft war es wunderschön warm und kuschelig. Da wir wohl einige Kilo zugenommen hätten, hätten wir uns täglich an dem reichlichen und leckeren Frühstück und Abendbrot ohne körperliche Betätigung bedient, ging es jeden Tag raus in die meist unberührte Natur. In meterhohen unberührten Schnee, Berg auf und steil (jaaa direkt ist eben am kürzesten und manchmal unausweichlich) den Berg ab. Eines der ersten Ziele war natürlich die Marienglashöhle – eine unter Naturschutz stehende Höhle in der einst dieses „Glas“ abgebaut wurde. Marienglas ist eine Art Gips von besonders hoher Reinheit. Sein Name entstand durch die Verwendung bei Marienbildern und in Reliquienbehältern.

Während unserer kleinen Touren – auch im Auftrag des Geocachings – trafen wir tatsächlich 2 ortsansässige Cacher die mit uns gemeinsam einen Cache suchten und die uns mit ein paar Listings aushalfen (Danke an dieser Stelle). Natürlich waren wir auch in der süßen Waldbahn unterwegs, die trotz meterhohen Neuschnees immer pünktlich war, da kann sich die Havag mal eine Scheibe abschneiden. Mit dieser besuchten wir die nächst gelegene „Großstadt“ Gotha, um dort in winterlicher Landschaft einen Glühwein zu genießen, denn den gab es in Friedrichroda nicht.

Stattdessen gab es dort die kleinste Brauerei Westthüringens. Das dort gebraute Bier wurde in einer urigen Kneipe angeboten und mir wurde gesagt, es schmeckt sehr gut. Eines durfte natürlich nicht fehlen. Wenn wir schon einen richtigen Winterurlaub machen – muss auch ein „Denkmal“ zurück bleiben. Und so erschufen wir „Karl-Gustav von Reinhardsbrunn“. Der kleine Schneemann von dem zunächst behauptet wurde: „Das wird nie was, denn der Schnee ist einfach zu flockig!“ Aber ich bin da unaufhaltsam, wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe hihi…

Also hier eine Empfehlung unsererseits: Wenn man einen schönen Urlaub verbringen möchte, muss es nicht sooo weit weg sein, manchmal liegt es auch fast vor der Haustür.

*Goettine*

Dez
02

VEB Polygraph Reprotechnik Leipzig

Geocaching       Trackback

Am Wochenende stand endlich mal wieder ein Leipziger Lost Place auf dem Programm. Wie die Ãœberschrift schon sagt, ging es auf das Gelände der ehemaligen Hoh & Hahne Reproduktionstechnik in Leipzig-Leutzsch.

Zur Geschichte habe ich etwas im Staatsarchiv Leipzig gefunden: „Am 1. Oktober 1899 gründeten August Hermann Richard Hoh und Friedrich August William Hahne in Leipzig eine Firma zur Produktion und zum Vertrieb fotografischer Bedarfsartikel und Apparate. 1941 wurde das Unternehmen in eine Kommanditgesellschaft umgebildet.

Entsprechend einer Verfügung des Rates der Stadt Leipzig, Dezernat für Wirtschaft und Verkehr, Amt für Wirtschaft, vom 27. Oktober 1950 wurde die Firma einem Treuhänder übergeben. Am 3. August 1951 übernahm die VVB (Z) OPTIK Jena die Verwaltung. Die Deutsche Investitionsbank, Filiale Leipzig, wurde zum 16. September 1953 staatlicher Gesellschafter. Zum 5. November 1962 wurde das Unternehmen im Handelsregister gelöscht.“

Dort wurden unter anderen die begehrten „Lux“-Trockenplatten verkauft. Mehr Informationen gibt es hier: klick Das Gebäude ist wirklich ein Schmuckstück. Auf der einen Seite ist es schade, dass man es dem Verfall preis gibt, auf der anderen natürlich gut, denn so zeigt es seinen maroden Charme und bietet sich als tolles Fotomotiv dar.

Am Ende nutzten wir auch noch die Zeit, um den 1. Advent zu feiern.

Nov
13

Statistiken sind etwas Tolles

Schon ewig habe ich einen Account bei Last.fm, aber erst seit kurzen weiß ich diesen Dienst wirklich zu schätzen. Ganz simpel gesprochen, man gibt einfach eine Band bzw. Musikrichtung ein und schon hört man Musik, die dem ähnlich ist. Allein das ist schon recht praktisch, lässt sich aber erweitern. Man kann die jeweiligen Songs bewerten und erhält somit zukünftig natürlich noch bessere Ergebnisse. Sehr praktisch ist z.B. auch die Möglichkeit, sich eine Playlist der Leute zusammenstellen zu lassen, deren Musikgeschmack dem eigenen ähnlich ist und schon kann man recht sicher sein, dass einem das Gespielte gefallen wird. Ob am PC oder auf dem Handy, überall begleitet mich jetzt dieser Dienst.

Natürlich bekommt man so auch eine tolle Statistik über das Gehörte und diese lässt sich dann auch mannigfaltig auswerten. Hier nur mal ein paar Beispiele.

Irgendwie will ich es nicht mehr missen 😎

Nov
08

Gefiederter Besuch auf dem Balkon

tierisch       Trackback

Manchmal lohnt es sich, die Kamera direkt neben sich liegen zu haben. Hin und wieder landet nämlich ein gefiederter Freund auf unserem Balkon und bietet sich als Fotoobjekt dar. Leider nur sehr kurz und genau aus diesem Grund habe ich es mir angewöhnt, die Kamera direkt in Griffweite liegen zu haben. Heute machte sich dies bezahlt.

Ein Hausrotschwanz gab mir die Ehre. Ich denke, wir werden für den Winter ein paar Meisenknödel aufhängen. Vielleicht gibt sich so seine Verwandtschaft dann öfter ein Stelldichein.

Okt
31

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

Was ist passender als am letzten Tag des Weinmonats die Reben zu besuchen, die dem Oktober ihren Namen leihen?

Auf einer schönen Wanderung durch die Weinberge um Langenbogen und Höhenstedt – der „nördlichsten geschlossenen Weinbauanlage“ – konnten wir neben einigen leckeren Äpfeln auch noch ein paar süße Trauben ernten.

Die wärmende Oktobersonne, das laue Lüftchen und die leckeren Früchte – so lässt sich Cachen mit allen Sinnen genießen.

Solche kleinen Touren machen doch immer wieder Spaß und nebenbei gab es natürlich noch ein kleines Kaffeetrinken mit Kuchen und Feigen in netter Gesellschaft.

Okt
31

Das Beschneiden des Kürbis

Das Ende des schönen Weinmonats rückte näher und um den Abschied etwas erträglicher zu gestalten, zelebrierten wir das Beschneiden des Kürbis’.

Unsere bewährte Schnitzgemeinschaft wurde durch Steffi tatkräftig unterstützt und es wurde ein neues Talent entdeckt! Von dem könnt ihr euch selbst überzeugen. Natürlich wurde aus den „Gedärmen“ eine leckere Suppe gekocht – da kann das Ende kommen!

Okt
25

Zeraphine – Whiteout-Tour 2010

Am Freitag war es seit langen wieder mal soweit. Eine unserer Lieblingsbands stand endlich erneut in Leipzig auf der Bühne. Die Vorfreude war bei mir schon lange sehr groß, bei Tine musste sie etwas warten, schließlich bekam sie die Karten erst zum Geburtstag und wusste bis dahin nichts davon.

Wieder einmal zeigte sich, dass diese Band ihre Fans nie enttäuscht. Es war ein absolut geniales Konzert! Irgendwie habe ich es bereut, nicht die große Kamera mitgenommen zu haben. Das Handyvideo ist leider wirklich nicht das wahre, aber immerhin ist der Ton recht brauchbar (zumindest wenn man bedenkt, welche Lautstärke da zu kompensieren war).

Hier dann noch etwas „Fremdmaterial“. Wir waren ja nicht die einzigen an diesem Abend. Ohne Dich.

Sep
24

Militärflugplatz Zerbst zum 2.

Ich lasse echt nach. Die Bilder waren schon ewig gesichtet, ich kam nur nie dazu, sie für einen Blogbeitrag zu bearbeiten. Dies ist nun endlich geschehen.

Vor gut einem Jahr waren wir schon einmal auf diesem 1936 gebauten Militärflugplatz, welcher mit seiner Fläche von 420 Hektar einer der größten Europas war.

Diesmal war eine etwas größere und auch längere Tour geplant. Da dies alles nicht an einem Tag zu schaffen war, übernachteten wir einfach vor Ort. Das Wetter meinte es ja gut mit uns und so konnten wir uns sogar das Zelt sparen. Endlich mal wieder unterm Sternenhimmel übernachten – zuletzt hatte ich das beim Bund. Damals war es aber nicht so angenehm wie dieses mal.

Es war ein echt geniales, aber auch anstrengendes Wochenende. Am Ende hatte jeder von uns unfreiwillig knapp 500 ml Blut an die Mücken gespendet. Mittlerweile sind die Mahle aber schon abgeklungen und so bleibt eigentlich nur Positives von diesem Wochenende zurück. Es war eine super tolle Truppe und ich freue mich schon auf die nächste Tour mit euch 😉

Viele Grüße natürlich auch an unsere Freunde aus Hamburg. Es wäre echt toll, euch mal wieder auf einem LP zu begegnen.

Sep
21

Was macht man(n)…

Reallife       Trackback

… wenn die Frau nicht zu Hause ist?

Er kocht aus lauter Langeweile Marmelade. Sogar aus eigener Ernte beim Lost Place vom Wochenende 🙂

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