Dez
14

Google-Suche im Mad-Men-Stil

Wie hätte Google in den 60er Jahren ausgesehen? Schon die damalige Technik hätte diverse Grenzen gesetzt, die diese Website mit Lochkarte und Schreibmaschine vor Augen führt. Einfach nur genial… klick

Nov
25

Er ist wieder da

Ich bin ja ein absoluter Fan von Hörbüchern. Ob auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen, bei der Hausarbeit, vor dem Einschlafen… eigentlich hab ich immer eins im Ohr. Aktuell läuft gerade „Er ist wieder da“

Zur Geschichte: Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere – im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und “Gefällt mir”-Buttons.

Christoph Maria Herbst als Leser ist einfach nur passend und ich musste mir so manchen Lacher verkneifen, als ich heute in der Schlange an der Kasse im Supermarkt stand. Auch wenn ich sonst nicht so der „Comedy-Fan“ bin, dieses Buch/Hörbuch trifft definitiv meinen Geschmack. Absoluter Hör-/Lesebefehl!

Okt
22

Rüganer Spätsommerimpressionen

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Der schöne Rügenurlaub ist ja nun leider schon vorbei, was bleibt sind die Erinnerungen und die Bilder. Damit ihr nicht den Eindruck erhaltet, wir hätten uns nur in Lost Places herumgetrieben, möchte ich an dieser Stelle mal ein paar Naturbilder bringen.

Wie man sieht, war Petrus mit uns und wir hatten fast die komplette Zeit perfektes Wetter, um die Insel zu erkunden. Nur zum Baden war es dann leider doch schon etwas zu frisch, aber das wird nächstes Jahr nachgeholt.

Die Bilder entstanden bei einer Wanderung von Lohme zum Königsstuhl sowie an einem wunderschönen Strand im südöstlichen Teil der Insel.

Rügen, du hast uns nicht zum letzten Mal gesehen. Wir kommen auf alle Fälle wieder. Schon allein wegen der vielen lieben Menschen, die wir hier kennenlernen durften.

Okt
19

Fla-Raketenabteilung der NVA

Heute stand der Besuch eines ehemaligen NVA Standorts auf dem Programm. Bewusst äußere ich mich nicht dazu, wo sich dieser befindet. Nur so viel, dass hier ein Regiment zur Luftverteidigung der Region stationiert war.

Die Fla-Raketenabteilung verfügte über die sogenannten S-125 Newa, ein radargeleitetes Flugabwehrraketensystem, das in der Sowjetunion vom Konstruktionsbüro Isajew entwickelt wurde und ab 1961 bei den Streitkräften des Warschauer Pakts im Einsatz war. [Quelle: Wikipedia]

Das gesamte System ist auf LKW und Anhängern montiert, was einen schnellen Standortwechsel möglich macht. Auf jedem LKW-TEL befinden sich normalerweise zwei Lenkwaffen, auf fest installierten Startern, meistens bis zu vier Stück.

Dies erklärt natürlich, dass wir keine der Trägersysteme zu Gesicht bekamen. Diese waren leider schon lange verschwunden. Dafür wurden wir durch die noch vorhandenen Bauwerke entschädigt.

Uns erwarteten diverse Schutzeinrichtungen, Fahrzeugunterstände, Kommunikationseinrichtungen sowie Mannschaftsbunker und Hubschrauberlandeplätze.

Man möge mir bitte die teilweise etwas schlechte Ausleuchtung der Bilder verzeihen, aber mit allein der Stirnlampe auf dem Kopf kann man da nicht allzu viel zaubern.

Okt
17

Prora zum Zweiten

Bereits im Mai hatten wir ja schon Gelegenheit, uns die Ruinen des ehemaligen KdF-Baus Prora genauer anzuschauen. Nun war es soweit, bisher unbekannte Areale des gigantischen Bauwerks zu erkunden.

Wir hatten uns das beste Wetter für diese Exkursion ausgesucht, denn draußen schüttete es aus Eimern, was uns im Inneren des Kolosses natürlich nicht im Geringsten störte.

So bekamen wir dieses Mal auch die riesige Turnhalle zu Gesicht, welche für sich allein schon alles bisher gesehene in den Schatten stellt.

Es ist jedes Mal auf´s Neue ein Erlebnis, in den Katakomben dieses monströsen Bauwerks zu wandeln, seine Geschichte einzuatmen und alles auf sich wirken zu lassen. Eins ist sicher, wir haben immer noch nicht alles gesehen!

Sep
12

VEB Metallgusswerk Leipzig

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Nein, diesmal ging es mal ausnahmsweise nicht auf einen Lostplace. Unser Ziel war der Tag der offenen Tür bei der „NEUE HALBERG-GUSS GmbH“. Ãœber hundert Jahre schon wird am Westrand von Leipzig Eisen gegossen. Bereits 1934 wurden hier für Opel Grauguss-Blöcke produziert, auch damals schon gab es eine Abteilung Leichtmetall, vorwiegend für Flugzeugmotoren.

Die heutige Gießerei allerdings wurde zwischen 1983 und 1986 „auf der grünen Wiese“ errichtet. Die damalige Staatsregierung der DDR – unter dem Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker – hatte das Werk komplett in Japan gekauft, es wurde auch von Japanern errichtet und lange betreut. Es gehörte zum VEB Metallgusswerk (MEGU) Leipzig, Kombinat Gisag. 1986 wurde in dem eng verketteten und hochautomatisierten Werk – nach einigen Anlaufschwierigkeiten – die Fertigung aufgenommen. Abnehmer waren die Lkw-, Traktoren- und Landmaschinen-Zentren der DDR, gegossen wurden Zylinderkurbelgehäuse, Zylinderköpfe, Abgaskrümmer, Kupplungsgehäuse, Schwungradgehäuse, Achsen und Bremstrommeln. Ein Jahr später schon – die sogenannte „Ostpolitik“ zeigte auch wirtschaftliche Auswirkungen – wurden in Lizenz VW-Motorblöcke für den Wartburg und den Trabant gegossen.

Dann kam die Wende. Das Nutzkraftwagenkombinat, zu dem die MEGU mittlerweile gehörte, wurde im Juli 1990 aufgelöst und in drei selbstständige Kapitalgesellschaften überführt, eine davon war die Fahrzeugguss Leipzig GmbH (FGL). Geführt wurde das Unternehmen von der Treuhandanstalt in Berlin und Leipzig bis zur 1993 erfolgten Privatisierung durch die Halberg Guss GmbH Saarbrücken. Der Zusammenbruch des sozialistischen Systems und damit auch der des Landmaschinen- und Lkw-Baus bedeutete auch den Verlust von 80% der Auslastung. In der Folge schrumpfte auch die Zahl der Belegschaft auf anfänglich rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 1992 stabilisierte sich die Produktion von Zylinderkurbelgehäusen für VW mit zwar anfänglich geringen Mengen, doch von nun an ging es langsam bergauf.

Das Werk Leipzig von Halberg Guss hat in den letzten Jahren bewiesen, dass es auf hohem Niveau produziert. Der Auftrag, für den größten europäischen Automobilhersteller VW den „Konzernblock“ EA 188 – besser bekannt unter dem Kürzel „1,9-Liter TDI“ – zu gießen, beweist das Vertrauen in die Belegschaft. Auch die Produktion von großen Blöcken für Lkw und Nutzfahrzeuge wurde wieder aufgenommen, die dazu erforderliche Kapazitätserhöhung wurde im Jahr 2005 erteilt.

Und auch eine andere Tradition des Standortes wurde weitergeführt: in der Aluminium-Kokillen-Gießerei im Werk Leipzig werden die Bedplates für die Drei- und Vierzylinder für den Corsa und Astra von Opel in Leichtmetall gegossen.

[Quelle: halberg-guss.de]

Aug
20

Bilderarchiv: VEB Blechumformungswerk Leipzig

Ich war wirklich eine ganze Weile zu faul, hier neue Beiträge einzustellen. Natürlich waren wir in dieser Zeit nicht untätig und haben selbstverständlich der Kamera keine Ruhe gegönnt. So haben sich eine ganze Menge Bilder angesammelt. Da es echt schade wäre, wenn sie auf meiner Festplatte versauern, werde ich sie nach und nach hier veröffentlichen.

Da ich das Ganze nicht chronologisch aufarbeiten will, hab ich mir einfach mal ein beliebiges Album herausgegriffen. Natürlich lag auch hier ein Geocache und da dieser (leider) mittlerweile archiviert wurde, brauche ich nicht aufpassen, ob das Bildmaterial nicht doch zu viel verrät.

Bei dem Gelände handelt es sich, wie der Titel schon sagt, um das ehemalige VEB Blechumformungswerk Leipzig. Hier wurden die begehrten Auspuffanlagen für Trabant und Wartburg, Schaufelblätter, Rohre und andere Blechteile herstellt. 1994 gelangte das Gelände nochmal in den Fokus der Öffentlichkeit. Da sollte nämlich der gigantische Schornstein des Kraftwerks gesprengt werden. Dies ging allerdings total in die Hose. Anstatt dass das gute Stück in sich zusammenfiel, stürzte es direkt in eine große Schlammgrube. Die Wirkung kann sich bestimmt jeder vorstellen, dieses Video veranschaulicht sie aber sicher auch ganz gut.

Aug
14

Staßfurts vergessene Seite

Wie schon im Titel zu erkennen, war unser heutiges Ziel Staßfurt. So mancher mag jetzt denken, dass wir dass alte RFT Werk unsicher gemacht haben, aber dem war nicht so.

Ein von außen gänzlich unscheinbarer Lost Place wartete auf uns und sollte so manche Ãœberraschung bereithalten – das ehemalige Drahtwerk Staßfurt.

Zur Geschichte des Werkes habe ich leider nicht allzu viel finden können. Nur soviel, dass hier früher der Stacheldraht für die Grenzbefestigungsanlagen der DDR produziert wurde.

Man hatte eigentlich kaum eine Chance, die Kamera beiseite zu legen. Immer wieder warteten interessante Motive, welche abgelichtet werden wollten.

Aug
03

Sommerimpressionen

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Ich habe gerade festgestellt, dass die letzten Beiträge, wenn man von den Events mal absieht, recht farbarm waren. Dies möchte ich nun hiermit ändern. Da ich vorgestern das schöne Wetter genutzt habe, um eine kleine Radtour entlang des Saaleradwanderwegs zu machen, die Kamera dabei hatte und von ihr auch aktiv Gebrauch gemacht habe, kommt hier mal ein wenig bunter Content.

Die Strecke entlang der Saale ist zu jeder Jahreszeit eine echte Augenweide. Somit war ich hier heute auch nicht allein. Da ich nebenbei eine Kontrolle unsere Caches entlang der Strecke machen wollte, war dies natürlich ein kleines Problem. Mit ein wenig Geduld gelang es mir dann aber doch noch…

Aug
02

Lost in Hohenweiden – Ausgabe zwo

Endlich war es wieder soweit. Wie schon im Jahr zuvor ging es nach Hohenweiden zum Event am See. Diesmal waren auch diejenigen dabei, die letztes Jahr in Ribnitz-Damgarten unsicher machten und dort damit beschäftigt waren, dass Wasser aus ihren Zelten zu schöpfen. Heute meinte es der Wettergott zwar auch nicht wirklich gut mit uns, aber wir waren, Dank der Ãœberdachung, gut gerüstet.

Nur gegen eins waren wir nicht geschützt – DIE MÃœCKEN. Das DRK hätte es nicht besser machen können. Deren „Stiche“ jucken aber wenigstens nicht so toll, wie das, was uns diese Plagegeister antaten. Wir blieben zwar tapfer, waren dann aber doch froh, als wir mit 1/2 l Blut weniger und locker 30 Stichen mehr wieder in der mückenfreien Zone, genannt zu Hause, eintrafen.

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