Sep
09

Unterwegs im Wald

Ich bin mal wieder eine Weile nicht dazu gekommen, hier einen neuen Beitrag zu veröffentlichen. Nachdem ich aber gerade die Bilder unserer letzten Touren gesichtet habe, möchte ich dies nachholen.

Ein Teil der Bilder ist in der Nähe von Blankenburg am Regenstein entstanden. Eine wirklich empfehlenswerte Gegend, die schon allein wegen ihrer Sandsteinhöhlen einen Ausflug wert ist.

Der Rest entstand bei der Pilzsuche im Ziegelrodaer Forst, welche übrigens mehr als erfolgreich war (wie man sehen kann).

Sep
09

Ich geb’s zu…

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… ich kann im Supermarkt schon im September nicht an dem Zeug vorbeilaufen.

Aber Schokoweihnachtsmänner kaufe ich noch nicht. Pionierehrenwort! 😉

Aug
01

Geiseltalseeradtour

Lange, wirklich sehr lange, waren wir nicht mehr mit den Fahrrädern unterwegs. Vielleicht liegt es ja daran, dass meins mit platten Vorderrad und unzuverlässigen Bremsen im Keller vor sich hin steht. Aber da sind ja noch immer die Klappräder meiner lieben Eltern in der Garage und die sollen ja auch nicht einrosten. So ging es heute bei schönsten Sommerwetter in Richtung Geiseltalsee. Die ersten 15 km natürlich per Auto mit den Drahteseln im Kofferraum.

Wirklich ein tolles Ausflugsziel! Perfekt ausgebaute Radwege und die ganze Umgebung kann man auch nur mit lobenden Worten erwähnen. Es passt einfach alles. Auch wenn wir mit unseren kleinen Klapprädern stellenweise belächelt wurden, ließen wir uns das nicht anmerken und traten mutig ins Pedal. Ziel war zwar natürlich ein Cache, aber eigentlich nur peripher. Der Weg führte uns bis zu den Weinhängen des Geiseltals bzw. bis zum lokalen Weinausschank. Wir gönnten uns aber nur ein Eis… so richtig erfrischend ist der Rebensaft ja leider auch nicht.

Es wird Zeit, dass der See endlich zum Baden frei gegeben wird. Ich glaube, dann wird er sicher öfter zum Ziel eines Ausflugs.


Danach ging es dann noch zur Quelle der Geisel. Wirklich ein schönes Fleckchen, an dem man sogar noch ein wenig dem Herrn Kneipp huldigen kann.

Jul
04

X50

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Früher als Kind war ich öfter im Kulturhaus Schkopau und habe so manche Theaterveranstaltung dort gesehen. Nach der Wende wurde es dann dem Verfall preisgegeben, bis sich ein mutiger Investor fand. Leider lief das komplett schief.

Jetzt wird das Gebäude nur noch von Kindern zum Skaten und seit neuesten von Cachern zur Schatzsuche verwendet. Danke nochmal an dieser Stelle für den tollen 1000. Cache, Thomas. Da wir beim ersten Besuch des Gebäudes voll und ganz im Bann der Cachegeschichte standen, kam die Kamera nicht zum Einsatz. Dies musste natürlich nachgeholt werden. Gestern war es dann soweit.

Man glaubt gar nicht, wie viel in dem Gebäude schon modernisiert wurde und wie viel Geld da drin steckt. Echt unverständlich, wie man sowas dennoch verfallen lassen kann…

Jul
03

Muss man wirklich überall…

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Flagge zeigen???

Als ich heute Nachmittag vom Balkon in Richtung der Abfallentsorgungsplätze von gegenüber schaute, dachte ich, ich sehe nicht richtig. Man ist es ja gewohnt, dass jeder Seitenspiegel, jedes Fensterbrett, jedes Echthaartoupet und jeder Gartenzwerg schwarz-rot-gold beflaggt ist, aber das hier?

Soll das heißen, die deutsche Mannschaft „kann man in die Tonne kloppen“? Ich werde morgen öffentlich dagegen protestieren und unsere Mülltonnen hiermit beflaggen!

Jun
29

Wir leben noch

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Asche auf mein Haupt, dass es hier so lange keinen neuen Beitrag gab, aber irgendwie fehlte mir die Zeit. Ich gelobe hiermit Besserung und möchte gleich mal ein paar Eindrücke von unserer letzten Tour präsentieren.

Zu dem Cache will ich nicht viel verraten, nur soviel – er ist sehr empfehlenswert.

Da sich bei dem Gruppenbild ein Rucksack in den Randbereich gemogelt hatte, kam ich nun endlich mal dazu, die neue Funktion im Photoshop CS5 zu testen. Damit lassen sich jetzt nämlich solche Dinge inhaltssensitiv füllen. Es ist schon echt der Wahnsinn, was nun mit ein paar Klicks und 30 Sekunden Aufwand machbar ist. Ich habe das Bild mal bewusst nicht weiter bearbeitet. Vorher -> Nachher Man erkennt zwar noch ein paar Unschärfen, aber wie gesagt, dass ist das Ergebnis von einer halben Minute Arbeit. Endlich ist der Kopierstempel Geschichte.

Mai
04

Unser Hobby hatte Geburtstag

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… Und das musste natürlich gebührend gefeiert werden. 10 Jahre Geocaching! Zu diesem Anlass traf sich die kunterbunte Fangemeinde dieses ungewöhnlichen Freizeitvertreibs um dieses besondere Jubiläum zu zelebrieren. Und es war ein berauschendes Fest.

Wo man hin blickte, sah man bekannte (oder auch mal weniger bekannte) Gesichter. Wo man hin hörte, lauschte man Geschichten über unser gemeinsames Hobby. Wie so eine Dosensuche doch verbinden kann. Es war ein wunderschönes Event, mit ein paar Schnappschüssen, haben wir versucht, dieses illustre Treiben fest zu halten.

hier geht es zu den Bilder: klick

*Goettine*

Apr
09

Daher mag ich google

Da fragt man google einfach nur mal „why“ und schon kommen die logischsten Vorschläge.

Ich musste jedenfalls echt lachen 😈

edit: „why not bielefeld“ klick (Danke Thomas)

Mrz
31

Ich hock in meinem Bonker

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Frei nach diesem Motto ging es am Sonntag in Richtung Geiseltalsee.

Auch wenn wir alle noch ein bisschen unter dem, von der Zeitumstellung verursachten, Jetlag litten, wollten wir es uns nicht nehmen lassen, so schnell wie möglich diesen frisch bedosten Bunker zu erkunden.

Eigentlich hatten wir dort selbst etwas geplant, aber wer zuerst malt…. Bei dem Bunker handelt es sich übrigens um einen ehemaligen russischen Führungsbunker vom Typ UK-27/4 welcher in Mitte der 80er Jahre gebaut wurde. Er ist zweietagig und hat eine Nutzfläche von 2900 m².

Genug Platz also, um sich richtig auszutoben.

Mrz
17

Auf dem Drahseil

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Am Samstag besuchten wir, der bekannten Gewohnheit folgend, ein altes Industriegelände in Leipzig – die ehemaligen Bleichert Transportanlagen die 1881 errichtet worden sind. Bis zum Zweiten Weltkrieg war die Firma Bleichert führend im Bau von Transportanlagen für Massengüter aller Art. Es wurden Drahtseilbahnen, Kabelkrane und Nahförderanlagen konstruiert und hergestellt.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Firma in eine Sowjetische Aktiengesellschaft (SAG) umgewandelt. 1955 wurde es in VEB Schwermaschinenbau Verlade- und Transportanlagen umbenannt (für alle Cacher: mit der bekannten Abkürzung VTA). 1990 wurde der Stammbetrieb privatisiert und in VTA GmbH umbenannt, aber bereits 1991 folgte die Schließung.

Jetzt liegt das Gebäude verlassen mitten in Leipzigs „Lost-Place-Eldorado“. Obwohl verlassen? Wohl eher nicht! Als wir uns auf den Weg machten die verfallene Ruine zu erkunden, waren wir auf unserer Mission nicht allein. Bereits zu Beginn trafen wir eine Gruppe Gleichgesinnter, der wir uns direkt anschlossen. Und während wir der leitenden (inneren?) Stimme folgten, trafen wir immer mehr Dosenverrückte!

Ja, diese Gemäuer beherbergen einige Höhen, Löcher, Gräben, Kanäle (mit und ohne Wasser – ich stand leider in einem mit) die alle erkundet werden wollten – und das nicht nur von uns. Aber tatsächlich waren wir (das bereits mehrfach erprobte Dreamteam) dieses Mal die begeisterten Zuschauer des Spektakels. (Mit unserer uneingeschränkten Empirie kann man auch mal die Neulinge die erfahrungs-anreichernden Aufgaben machen lassen! An dieser Stelle liebe Grüße an unsere kletternden und kriechenden Begleiter).

Was für ein tolles Hobby bei dem man durch Dreck und Schmutz kraucht, in schwindelerregende Höhen steigt, um am Ende eine Tupperdose in der Hand zu halten! Zum Glück sind wir mit dieser Leidenschaft nicht allein, und es macht immer wieder Spaß, ebensolche Verrückte zu treffen.
Ein erlebnisreicher Tag in sehr netter Gesellschaft!

*Goettine*

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