Nov
18

Goettine allein in der großen Welt

Reallife       Trackback

Die Welt ist groß und bunt! Wer dafür ein repräsentatives Beispiel sucht, sollte unbedingt nach Barcelona fliegen! Was für eine unglaubliche Stadt! Sehenswürdigkeiten, über Sehenswürdigkeiten… und ich hatte dafür nur 4Tage Zeit!

Diesen bereits sehr übersichtlichen Zeitraum teilte sich die Stadt auch noch mit einem straffen Kongressprogramm (nun gut, die Stadt hat diesen ungleichen Wettstreit eindeutig für sich entschieden, aber ab und zu musste ich doch Mal den geistigen Errungenschaften der Forschung lauschen…)

Und was für ein herrliches Wetter! Während ihr bei 10-12°C, bei wolken-verhangenem Himmel mit kleinen Niederschlägen dem normalen Alltag nachgegangen seid, lag ich bei 25°C, strahlendem Sonnenschein am Strand oder ich hab mir eine kleine Auswahl der „Touristenmagneten“ (Monument a Colom; Moll d’Espanya; Arc de Triomf; La Monumental; Sagrada Familia; Museu National D’Art de Catalunya…) angesehen.

Ach, was ich noch erwähnen will: Das leckere Essen!!! Gut, Spanien ist nichts für Vegetarier… aber für die Elite der Nahrungskette ein Genuss!
Also ich diese Stadt muss ich unbedingt noch einmal besuchen (und dann will ich auch richtig Einkaufen…!!!)

So wer kommt alles mit?

Nov
10

ausgedehnte Wochenendtour

Geocaching       Trackback

Am Wochenende ging es im Team mit Thomas nach Bitterfeld-Wolfen und Dessau. 2 Tage Hardcore-Cachen von früh 9 Uhr bis es dunkel wird (und stellenweise darüber hinaus) standen auf dem Programm. Machbar war dies nur mit einer Unterkunft vor Ort bei Thomas‘ Oma (danke nochmal an dieser Stelle).

Als wir die Tour letzte Woche planten, war es eigentlich nur ein kühnes Vorhaben. Wir hätten nie gedacht, dass wir alles schaffen und sogar noch spontan Caches machen, die wir gar nie einkalkuliert hatten.

Wir hatten aber auch das Wetter auf unserer Seite. Vor einem Monat haben wir noch auf den goldenen Oktober gewartet, aber diesmal schien es, als wenn er ein wenig Verspätung hätte, denn er kam erst dieses Wochenende. Wunderschönes Herbstwetter – trocken – nicht zu kalt und nicht zu warm – quasi perfekt zum Cachen.

Ich will jetzt nicht auf jeden einzelnen Cache eingehen. Natürlich waren wieder einige Lost Places dabei. Unter anderem eine alte Metallveredelung, ein ehemaliger Bunker sowie ein Lokschuppen.

Wirklich eine richtig tolle Tour im altbewährten Dreamteam.

Okt
19

Hildebrandsche Mühlenwerk Teil II

Geocaching       Trackback

Am Samstag war es soweit, wir versuchten erneut, den Cache auf dem Gelände der Hildebrandschen Mühlenwerk AG zu machen. Diesmal lief alles wie am Schnürchen. Die Bilder möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Mal wieder ein toller Cache, auf einem interessanten Gelände. Stellenweise hatte ich zwar ein wenig Bedenken in die „Haltbarkeit“ des Objekts, aber wir sind ja alle wieder heil hinaus gekommen.

Danke natürlich auch nochmal an unsere Begleiter Thomas und Jürgen. War wirklich wieder ein klasse Teamwork.

Okt
12

Hoch hinaus

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Mitte letzter Woche bekam ich ein Angebot, welches zu verlockend war, um es auszuschlagen. Wir hatten die Möglichkeit, eine Einführung ins Klettern mit Ausrüstung zu bekommen.

Einen Tag nach Tines Geburtstag war es soweit. Wie man sich denken kann, waren wir also noch ein wenig partygeschädigt. Aber was soll’s, selbst das ungemütliche Wetter konnte uns nicht stoppen und so ging zu 5. Richtung Bad Kösen. An dieser Stelle liebe Grüße an unsere Begleiter Thomas, Rike und Ecki.

Es galt 15 Höhenmeter an einem Baum zu bewältigen. Nach einer ausführlichen Einweisung wurde es ernst. Hier zeigte sich, was Tine für ungeahnte Talente hatte, denn sie schaffte es auf Anhieb bis hoch. Ich kapitulierte bei ca. 6m, da uns leider die Zeit davongelaufen war. Ich gebe es auch zu, dass ich ziemlich kaputt war. Für Ungeübte ist es wirklich ganz schön anstrengend. Noch ein Grund mehr, Tine erneut zu loben! Ein wirklich tolles Abenteuer, welches zugleich unser 600. Cache wurde.

Nochmal vielen Dank an Nicole und Julian für die Einladung. Wir hatten eine Menge Spaß 😎

Okt
02

Ich gehe in die Pilze…

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oder auch wieder nicht, sondern auf Arbeit. Doch was sehe ich da auf der Wiese? Etwas, was ich seit meiner Kindheit nicht mehr zu Gesicht bekommen habe – Tintlinge. Früher habe ich diese Pilze immer mit einem Freund gesammelt, aber in letzter Zeit schienen sie wie ausgestorben.

Was ich auf dem Nachhauseweg machen würde, war ja klar. Da sie sich allerdings leider sehr schnell schwarz verfärben, wenn man sie erst einmal abgeschnitten hat, musste ich sie natürlich auch sofort zu Hause zubereiten. Wirklich lecker dieses Stück Kindheitserinnerung 🙂

Sep
27

Hildebrandsche Mühlenwerk AG

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Für mich ist ein Lost Place immer ein absolutes Highlight und wenn fürs Wochenende ein Cache auf solch einem Gelände geplant ist, freue ich mich schon die ganze Woche darauf. Ebenso war es diesmal, denn es sollte zur Hildebrandschen Mühle gehen.

Um es kurz zu machen, wir kamen nicht sehr weit, denn dort sind seit ein paar Tagen Bauarbeiten im Gange, denn die Turbinen der Mühle sollen demnächst zur Stromerzeugung genutzt werden. Es gibt aber Hoffnung, denn wie es scheint, steht alles unter Denkmalschutz und darf nicht abgerissen werden. Hoffentlich bleibt dieser schöne Cache (wir kamen aufgrund der Umstände nur bis zur 3. Station) erhalten. Allerdings hatten wir noch genug Zeit, ein paar Bilder zu machen…

Nun noch etwas zur Geschichte der Mühle: Hildebrandsche Mühlenwerk AG oder Böllberger Mühle erbaut 1875 – 1876 (Burgenstil) in Halle (Saale). Leider durch zwei Brände in den Jahren 1992 und 1994 völlig „entkernt“.

Die bis 1972 betriebene gründerzeitliche Großmühle befindet sich an einen bis ins Jahr 987 zurückzuverfolgenden Mühlenstandort. Der weithin sichtbare 38 Meter hohe Wasserturm diente als Reservoir der Sprinkleranlage zum Schutz gegen Brände.

Sep
21

Schulpforte

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Am Samstag ging es Richtung Bad Kösen, um genauer zu sein nach Schulpforte. Das schmucke Internat beherbergt nämlich ebenfalls einen Cache.

Das Datum war vielleicht eher nicht so optimal ausgesucht, denn es war Tag der offenen Tür und dementsprechend viele Menschen hielten sich vor Ort auf.

Da müssen schon allerhand Tricks, wie z.B. Tarnung mit der Kamera, herhalten, um relativ unauffällig die Verstecke zu finden.

Alles in allem gelang es uns aber sehr gut, auch wenn der Cache uns insgesamt stolze 4,5h Zeit gekostet hat. Davon hat sich aber jede Minute mehr als gelohnt.

Im Prinzip ist schon allein Schulpforte einen Ausflug wert und wenn man es dann noch mit einer tollen Cachetour verbinden kann – umso besser. Der Cache ist wirklich sehr zu empfehlen, leider würde ich zuviel verraten, wenn ich den Namen schreiben würde.

Sep
14

Das Ende ist nah…

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Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.
Nein, ich meine nicht die Apokalypse… ich meine das Ende der offenen Caches in und rund um Halle. Natürlich haben wir uns auch an diesem Wochenende der Erfüllung dieser Aufgabe gewidmet.

Eines der Abenteuer führte uns an die russische Grenze zu Ukarine (das ist kein Tippfehler!). In geheimer Mission erforschten wir gemeinsam mit Gleichgesinnten die Brandberge in Halle. Eine eher weniger einladende Gegend Halles – eine Steppe mitten in der gemäßigten Zone… Ein wirklich gelungener Cache, bei dem wir sogar einen Arbeitvertrag bei Gazsprom bekamen, was wir dann natürlich direkt zu Hause feiern mussten.

Die nächste Suche führte uns zu einem Gebäude von Halle, dessen Existenz ich schon immer angezweifelt habe – doch nun muss ich gestehen: Es gibt ihn wirklich – den hallischen Dom!

Und weiter ging es zum Galgenberg, von dem aus man eine wunderschöne Aussicht über die Stadt hat.

Natürlich mussten wir das noch nutzen, um ein Panoramabild zu machen. Die Bilder sind diesmal etwas aus dem Zusammenhang gerissen, da sie an 2 Tagen entstanden sind.

*Goettine*

Aug
25

Klappe die 1.

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Am Wochenende fiel die erste Klappe der Serie: unterwegs mit dem Klapprad! In der Nähe von Halle befindet sich eine alte Bahnstrecke, diese verband einst Halle mit Hettstedt. Eröffnet wurde sie am 31.12.1896. Der letzte Personenzug zwischen Halle/S-Klaustor und Heiligenthal fuhr am 11. März 1968. Seit dem ist die Strecke dem Verfall preis gegeben und entschwindet so langsam aus dem Bewusstsein.

Aber dank eines Caches entlang dieser alten Bahnanlage wird sie zumindest von einer Handvoll Menschen nicht vergessen – und wir gehören dazu. An einem Teilabschnitt fuhren wir mit den Klapprädern unserer lieben Eltern in Begleitung von Thomas entlang. Zumindest versuchten wir es. Es ist gar nicht so einfach, mit einem Rad zu fahren, dessen Räder kaum größer sind als Pizzateller und die langsamer werden, wenn man sich einen Berg HINAB rollen lässt.

Zusätzlich hatte Steffen noch das Problem, dass sein Rad ständig getreten werden wollte, sonst ist einfach die Kette herausgesprungen. Dennoch kamen wir glücklich zum Ziel: Unser 500. Cache! Ja, auch diese Klappe ist gefallen. Dieses Jubiläum musste gefeiert werden, mit einem außergewöhnlichen Versteck und dies war es.

Danke an die liebsten Nachbarn der Welt, die dies möglich gemacht haben.

*Goettine*

P.S.: ob es noch mehrere Klappen der „Klapptour“ geben wird, muss sich noch zeigen… dazu müssen die Anstrengungen dieser Tour erstmal vergessen werden 😉

Aug
20

Schlachthof Halle

Im Nordosten Halles direkt nach der Berliner Brücke befindet sich auf einem 4,5 Hektar großen Gelände der ehemalige städtische Schlacht- und Viehhof.

Auf dem Gebiet eines alten Rittergutes entstanden 1893 diese Nutzbauten im neoromanischen/ neorenaissance Stil ein wertvolles Ensemble funktionaler Architektur des späten 19. Jahrhunderts.

Den Mittelpunkt der großstädtischen Anlage bildeten die drei großen Hauptschlachthallen, das Kühlhaus, das Heizhaus und ein Verwaltungsgebäude. Aber auch Markthallen und Viehställe waren integriert.

2001 gab es den Plan diese hübschen Gebäude für eine neues Messegelände zu nutzen. Leider waren wohl die Objekte aufgrund zahlreicher kleinerer Brände nicht mehr dafür geeignet.

So werden diese Bauwerke leider weiterhin dem Verfall preis gegeben. Oder auch zum Glück, denn so konnten wir ungestört unserer Leidenschaft für Marodes nachgehen und andächtig durch die verfallenden Gebäude schleichen.

Vorbei an unzähligen Fleischermessern, diversen Haken und Futtertrögen mit dem unheimlichen Wissen um die Geschichte der Hallen. Was für eine hübsche Architektur und dennoch funktionell.

Ich finde an Schönheit hat die moderne Baukunst verloren und könnte sich ein Beispiel an den vergangenen Epochen nehmen.

*Goettine*

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