Jul
18

Der See ruft! 2012

Also die Benachrichtigung für dieses Event in meinem EMail-Postfach eintraf, war die Freude groß. Schon vor einem Jahr wurde von den Ownern zum See gerufen und es war damals richtig schön. Natürlich war klar, dass wir auch diesmal mit von der Partie sein würden. Wie im letzten Jahr schien uns allerdings das Wetter mal wieder einen Strich durch die Rechnung machen zu wollen. Der Wetterfrosch sagte zumindest Gewitter und Starkregen voraus. Keine guten Bedingungen, aber wir ließen uns nicht schrecken.

Wie sich dann mit der Zeit herausstellte, war uns Petrus aber mehr als wohl gesonnen. Nur ein kleiner Schauer ließ uns kurzzeitig unter den Pavillon flüchten. Alles in Allem war das Wetter also perfekt für eine kleine Bootstour zum Logbuch und zurück. Wie man sieht, wurde dies auch rege praktiziert.

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Es wurde ein richtig schönes Event, bei dem wir wieder viele bekannte, aber auch eine Menge unbekannte Freunde dieses schönen Hobbys treffen konnten. Besonderes Highlight war diesmal das inoffizielle Golfturnier. Wenn Cacher versuchen, einen Golfball mit dem Schläger zu treffen, hat der Golfball wenig zu befürchten. Wir hinterließen jedenfalls quadratmetergroße Flächen verbrannter Erde. Ehemals wuchs dort Gras, nun für tausende Jahre nichts mehr. Wie das Turnier ausgegangen ist? Seht einfach selbst:

P.S. Ich teste gerade ein neues Gallery-Plugin. Falls es bei euch Probleme bereitet, wäre ich dankbar, wenn ihr diesbezüglich einen Kommentar hinterlassen würdet.

Mai
16

Seebad Prora

Da wir vor Kurzem einen wunderschönen Urlaub auf Rügen verbracht haben, war es natürlich naheliegend, sich das berühmte Prora einmal näher anzuschauen. Selbstverständlich nicht ohne passenden Cache, aber das nur am Rande. Was dort zwischen Sassnitz und Binz gebaut wurde, ist einfach nur monumental und beeindruckend.

Es ist zwar dennoch kaum vorstellbar, wie sich hier 20.000 Urlauber gleichzeitig tummelten, aber wenn man einmal die ganze Strecke abgelaufen ist, rückt diese Vorstellung in den Bereich des Möglichen.

Nicht nur oberhalb ist der Komplex gigantisch, auch unterirdisch erstreckt sich ein riesiges Netz von Versorgungsgängen.

Wenn ihr mehr zur Geschichte des Ganzen erfahren wollt, ist sicher Wikipedia die beste Quelle: klick

Mai
12

Der unbedoste Lost Place

… und dem ist auch gut so, denn dieses besondere Kleinod soll lieber das bleiben, was es ist – ein Lost Place, der nicht von hunderten Cachern durchwandert wird. Genau aus diesem Grund äußere ich mich hier auch nicht dazu, wo dieses Schmuckstück zu finden ist. Es handelt sich zumindest um ein ehemaliges Schloss, welches zu DDR-Zeiten als Pflegeheim genutzt wurde. Letzteres ist anhand der Bilder unschwer zu erkennen, denke ich.




Im Ãœbrigen gelobe ich Besserung, dieses Blog wieder etwas aktueller zu halten. 😉

Nov
26

Hommage an die Trau Dich Reihe

Leipzig ist in vielerlei Hinsicht eine schöne Stadt. Doch hat sie neben den vielen bekannten Sehenswürdigkeiten (Gewandhaus, Völkerschlachtdenkmal, unzählige Museen, viele Parks und Seen, den Zoo etc…), auch die „etwas anderen“ Ecken mit einem ganz besonderen Charme.

Orte die von anderen Zeiten zeugen, die die Vergänglichkeit präsentieren, Kampfstätten Natur gegen Bauwerk. Liebevoll wird Leipzig von mir „Lost-Place-City“ genannt, denn kaum eine andere Stadt hat so viele alte, verlassene Industriebrachen. Diesen Orten wurde mit der „Trau Dich Reihe“ ein Denkmal gesetzt. Jeder Cache war ein kleines Abenteuer und jedes Gebäude hatte seine eigene Geschichte, welche mal mehr, mal weniger etwas mit den Aufgaben zu tun hatten.

Neben gefährlichen Agentenmissionen, gab es stumme Zeugen von Tragödien, kleine Versteckspiele oder Instantsetzungstouren, die der findige Cacher zu erledigen hatte. Jeder dieser Caches war einzigartig und es ist traurig, dass sie ein so plötzliches Ende nehmen mussten. In kaum einem anderen Umfeld sind ähnlich kreative Verstecke, knifflige Aufgaben und mysteriöse Geschichten möglich wie in solchen verfallenen Ruinen, die mit dem schaurigen Ambiente noch einen kleinen Hauch Spannung hinzufügten.

Damit die Caches nicht vollständig in Vergessenheit geraten, wird ihnen an dieser Stelle nun gleichfalls ein Denkmal gesetzt.

Aug
12

Umzug

Blogwork       Trackback

Vor ein paar Tagen wurde mir ohne Erklärung vom alten Provider der Webspace gesperrt. Der Support war dort sowieso untragbar und dies dann nun letztendlich der finale Grund, eine neue Heimat für das Blog zu suchen. Das war eigentlich auch kein Problem, da ich schon mehrere Jahre gute Erfahrungen mit bplaced gemacht habe. Leider hatte ich es versäumt, die Datenbank lokal zu sichern. Natürlich lag auf dem alten Webspace ein frisches Backup, aber da war nun leider kein Herankommen mehr. Ich konnte ja nicht ahnen, dass ich von heute auf morgen keinen Zugriff mehr darauf haben werde. Die Bilder waren aber Gott sei Dank gesichert und auch die Texte konnten, dem Google Cache sei Dank, wiederhergestellt werden. Nun läuft hoffentlich wieder alles wie gewohnt bzw. besser, wenn ich bedenke, wie oft der Kilu-Webspace damals off war.

Aug
01

Schwermaschinenbau-Kombinat Ernst Thälmann

Im Auftrag unseres Hobbys reisten wir in unsere Landeshauptstadt Magdeburg. Neben einer hübschen Autobahn Richtung Halle gibt es alte, charmante Industriebrachen die einen Besuch lohnenswert machen. Das ehemalige Schwermaschinenbau-Kombinat „Ernst Thälmann“ (SKET) hat eine lange Geschichte.

Am 1. Juni 1855 wurde die Maschinenfabrik, Eisengießerei und Schiffswerft H. Gruson in Magdeburg gegründet. 1893 wurde sie von Krupp übernommen und diente während des Nationalsozialismus als Rüstungsschmiede. Im zweiten Weltkrieg wurden über 80 Prozent des Werks zerstört und rund die Hälfte der verbliebenen Anlagen wurden anschließend von der sowjetischen Besatzungsmacht demontiert und der Restbetrieb in eine Sowjetische Aktiengesellschaft umgewandelt.

Am 1. Januar 1969 wurde daraus das VEB Schwermaschinenbau-Kombinat “Ernst Thälmann” (in der uns bekannten Kurzform: SKET). Das SKET war ein Kombinat der DDR, dem zahlreiche volkseigene Maschinenbau-Betriebe mit mehreren Zehntausend Beschäftigten angehörten.

Der Schwerpunkt der Produktion lag auf der Ausrüstungen der metallverarbeitende Industrie. Nach dem Ende der DDR und den anschließenden Privatisierungsmaßnahmen blieben Teile des großen Kombinats verlassen und gerieten fast in Vergessenheit. Aber eben nur FAST. Neben der Natur die sich ihren Weg in die ehrwürdigen Hallen schlägt, haben mutige Cacher das Gelände erneut erschlossen und stromern seitdem durch die stillen, riesigen Werkshallen, klettern auf die alten, müden Kräne, durchsuchen jeden noch so feuchten, dunklen Keller und haben dabei eine Menge Spaß.

Jetzt liegen die Ruinen lautlos und einsam. Kaum vorzustellen, dass sich die großen, jetzt rostigen Maschinen bewegt und mühelos große Lasten gehoben haben; dass die Stille einst von heftigem Lärm zerschnitten war und dass in den nun leeren Gängen viele Menschen gearbeitet haben (1989 waren es 18 Betriebe mit etwa 30.000 Mitarbeitern).

Ein solcher Ausflug ist immer wieder beeindruckend. Ich wünschte solche Zeitzeugen würde es ewig geben, es ist einen ganz besonderes Erlebnis, ganz so als würde man in die Vergangenheit blicken, denn die Zeit scheint dort stehen geblieben zu sein.

*Goettine*

Jun
21

Bunker Möhlau

Am Wochenende stand mal wieder eine LP-Tour auf dem Programm. Ziel war ein alter Bunker russischer Bauart. Leider finden sich im Netz nur sehr wenige Informationen über diese Anlage. Einzig in einem Spiegelbericht wird der Bunker erwähnt:

Hans-Albert Hoffmann, ein ehemaliger Oberstleutnant der NVA, glaubt, das Ziel zu kennen. Er vermutet, dass sich der bis zu tausendköpfige Frontstab unbemerkt bei Nacht nach Möhlau oder Schwepnitz davongemacht hätte. Die Namen stehen für zwei sowjetische Militärstätten, die in Friedenszeiten nie benutzt wurden und höchster Geheimhaltung unterlagen. Die Anlage bei Möhlau ist heute verschlossen, sie wurde gesprengt. [Quelle]

Letzteres ist natürlich so nicht ganz richtig. 😎

Apr
24

Kurzurlaub – Dresden

Freizeit       Trackback

Da wir wegen unten bereits erwähnten Event in der hübschen Stadt an der Elbe waren, musste diese natürlich noch ausgiebig erkundet werden.

Vor Jahren bereiste ich bereits Florenz und war von dem Charme der Stadt verzaubert, jetzt konnte ich unser „Elbflorenz“ mit den gesammelten Eindrücken der „Partnerstadt“ vergleichen.

Der Titel ist eine Würdigung der Kunstsammlungen Dresdens und seiner Architektur. Leider konnten wir wegen widriger Umstände (Nazi-Demo) die Kunstsammlungen nicht besuchen, deshalb ist bereits im November ein 2. Besuch geplant. Aber die grandiose Architektur konnten wir bestaunen.

Es ist nicht verwunderlich, dass Dresden Florenz gleicht! Der florentinische Baustil ist leicht zu finden ob in der Frauenkirche oder beim Zwinger. Ãœberall wo man in Dresden hinschaut gibt es etwas Schönes zu entdecken. Es ist wirklich eine herrliche Stadt und sie trägt den Titel nicht ohne Grund. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Ich freue mich schon auf den nächsten Kurzurlaub!

*Goettine*

Mrz
11

Deine Lakaien in Dresden

Am 18.02.11 war es endlich soweit! Ein fulminantes Erlebnis welches auf meiner “To-Do”-Liste ganz ganz oben stand, wurde wahr: Deine Lakaien live sehen! Im Alten Schlachthof Dresden konnte ich die Altmeister des Dark Wave / der Avantgarde hautnah erleben! Aufgrund der langjährigen (über 25 Jahre!) Bandgeschichte gab es nicht nur Lieder des aktuellen Albums “Indicator” zu hören, sondern auch viele der gut bekannten Klassiker, wie “Wunderbar” oder “In to my Arms”.

Das lässt das Fan-Herz höher schlagen! Endlich konnte ich die gut gelernten Texte meiner Lieblingsband mit singen! Zum Glück gab es viele Zugaben, denn ich konnte einfach nicht genug bekommen… obwohl ich schon fast heißer war hihi… Das großartige Konzert war ein kleiner Auszug aus der wundervollen stilistischen Vielfalt, die diese beiden Künstler zu bieten haben. Ein Theaterwissenschaftler und ein Kapellmeister – diese Komposition ist eben einfach nur grandios! Schon die bunte Zusammensetzung des Publikums lässt erahnen, dass diese Musik einfach exorbitant ist!

Ich bin so glücklich dieses beeindruckende Spektakel endlich miterlebt zu haben!
*schwärm* es war absolut phantastisch!
Vielen, vielen Dank, dass ich das erleben durfte!

*Goettine*

Feb
04

Besuch in der Weltstadt

Einer schon lange wartenden Einladung folgend, ging es am Wochenende mit einer Freundin in unsere Hauptstadt. Mein letzter Besuch war aus „organisatorischen“ Gründen leider nur sehr kurz gewesen. (blöde Umweltzonen… *zwinker*). Dieses Mal waren wir nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, da konnte ja nichts schief gehen.

Geplant war ein ausgeklügeltes „Kulturwochenende“ mit Museen, Galerien und Theater. Aber das Wetter war so zauberhaft, dass es eine Schande gewesen wäre, dies nicht zu genießen. Ein Hauch von Frühling mitten im Januar! Also wurde nach kurzem Zögern doch umdisponiert und statt Museen wurden kleine Trödelmärkte besucht, die es in dieser riesigen Stadt fast an jeder Ecke zu geben scheint. Wenn ich mehr Taschen mitgehabt hätte, wäre ich wohl mit sehr vielen Bücher zurück gekehrt, aber so wurde es nur ein ganz kleiner Dostojewskij (was sonst). Da wir völlig unmotorisiert und untechnisiert waren, ging es auf herkömmlichen Weg mit Stadtplan und per pedes/S-Bahn quer durch die Innenstadt.

Abends wollten wir das hochgelobte Shakespearestück Othello sehen. Leider fiel dies wegen Krankheit aus. (@Marianne wir ziehen dieses Schicksal magisch an, aber wir müssen noch mal dort hin, denn die spielen da tatsächlich „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ von Dostojewskij … ). Und so waren wir zunächst ratlos, wie es weitergehen sollte. Der Abend war jung und in dieser lebendigen Stadt war die Auswahl schier grenzenlos. Wie es der Zufall nun wollte, war gerade die lange Nacht der Museen und so konnten wir also doch noch die ein‘ oder andere Ausstellung besuchen. So wurde es doch noch ein phänomenales Kulturspektakel, welches seine Wiederholung in Leipzig erleben soll.

Es war ein tolles Wochenende!

Viele liebe Grüße an die Mädels! Bis zum nächsten Mal!

*Goettine*

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