Jun
14

Raketenlager bei Wolfsruh

Hier befand sich das Raketenlager der Fla-Raketenabteilungsgruppe 411 Badingen. Es wurde 1983 gebaut und bestand aus 3 Lagerbunkern, einer Kfz-Halle sowie weiteren Versorgungs- und Wachgebäuden.

Die Bunker bestehen aus 3 parallel angeordneten Kammern, die beidseitig durch Druckschutztore verschlossen waren. Jede der Kammern bot Platz für 6 S-200 Raketen, was eine Gesamtlagerkapazität von 36 Stück für das gesamte Objekt ergab.

Jun
13

Sonderwaffenlager Neuthymen

Wo wir uns an Feiertagen oder im Urlaub herumtreiben, kann man sich bestimmt denken. Richtig, in ollen Ruinen natürlich. Zu Pfingsten ging es dieses Jahr wieder nach Fürstenberg bzw. um genau zu sein nach Himmelpfort. Von hier aus wurden allerhand interessante Objekte erkundet. Natürlich, wie so oft, informiert man sich erst im Nachhinein, was man dort alles gesehen hat und welchen Zweck es ehemals hatte.

Neuthymen war einer von 31 Standorten in der ehemaligen DDR, an dem die sowjetische Armee Atomwaffen gelagert hat. Baubeginn war ca. ab 1950.

Auf dem Gelände befanden sich unter anderem Wartungshallen, Unterkunftsgebäude, Sozialgebäude, ein Kulturhaus, eine Sporthalle, 3 Heizhäuser, Kfz-Hallen, ein Wasserwerk sowie Wachgebäude. Zusätzlich dazu waren 4 Startstellungen für SS-4 und 1 Startstellung für SS-3 vorhanden.

Angaben zur Nutzungsgeschichte:

– Kaserne des 204. Garde-Motorisierten Schützenregiments
– ab November 1958 Erweiterungsbauten für Raketenstationierung
– April bis September 1959 Lager für nukleare Einsatzmittel
– Sicherstellung durch 635. Raketenabteilung der 72. Ingenieurbrigade
– ab 1969 Lager der 152. Raketenbrigade Waren (Erweiterungsbau Lagerbunker Typ AU-11)
– 1966-85 Kaserne der 3. Garde-Spezialaufklärungsbrigade
– ab 1985 Kaserne der 14. Luftsturmbrigade
– 1990 Ãœbergabe an deutsche Verwaltung
– ab 2008 Rückbau der baulichen Anlagen

[Quelle: sachsenschiene.net]

Jun
04

Aus Alt mach Neu

Reallife       Trackback

Wir haben mit ihnen viele, viele Kilometer zurückgelegt. Sie begleiteten uns auf matschigen Feldwegen, duftenden Waldpfaden, endlosen Straßen und auch mal Querfeldein.

Ob tollster Sonnenschein, heftigster Regen oder gar 30 cm Schnee – sie waren dabei! Selbst in dunklen Höhlen, finsteren Kellergewölben, auf höhsten Türmen, in dreckigen Industriebrachen, in windigen Höhen, auf rutschigen Bäumen – auf sie war Verlass! Als wir sie zum ersten Mal trugen (am 11.05.2011), war es als wandelten wir auf Wolken. Alle anderen fristen seit dem ein dunkles, ödes Leben irgendwo verstaubt und vergessen auf dem Dachboden.

Doch nun, nach absoluter wetterunabhängiger, hardcore Dauernutzung gehen sie in den verdienten Ruhestand. Aber ihre wohlbehüteneten Schützlinge werden ja wieder sicher und bequem verpackt, in genau das gleiche Modell: Meindl Magic.

(Aber wenn es mal wieder dreckig wird, werde ich sie wohl noch mal raushohlen – so als Rentner wird es doch sonst öde…)

*Goettine*

Mrz
07

Nebelwanderung am Raßnitzer See

Lange, sehr lange hat sich auf diesem Blog nichts mehr getan. Woran lag/liegt es? Natürlich am Zeitmangel, wie so oft. Ich fand es schon immer schade, dass ich es habe schleifen lassen, aber die Prioritäten liegen aktuell nun mal ein wenig anders. Da ich aber gerade zumindest WordPress auf die aktuelle Version geupdated habe, nutze ich einfach mal die Chance, endlich ein wenig neuen Content zu bringen.

Da passt es natürlich, dass ich heute mit meinen Mädels unterwegs war und die Kamera dabei hatte. Es ging an den Raßnitzer See und der Nebel hatte alles voll im Griff. Man ist ja aktuell schon leicht schockiert, wenn man morgens aus dem Fenster schaut und weiße Bäume sieht. Ein 2. Blick beruhigt einen dann allerdings etwas. Hat der Winter also letztlich doch nicht noch mal zugeschlagen, sondern nur der Nachtfrost, der den Nebel gefrieren ließ. Ein Grund mehr, die D90 heute mitzunehmen.

Jun
06

Saalehochwasser 2013

Heimat       Trackback

Obwohl Merseburg noch halbwegs glimpflich davon gekommen ist, hat die Saale auch hier gezeigt, welche Kraft sie hat und wie leicht sie sich aus ihrem gewohnten Lauf befreien kann.

Ich habe versucht, das Ganze von verschiedenen Stellen aus per Video zu dokumentieren.

Mai
07

Sophienheilstätte Bad Berka

Ende des 19. Jahrhunderts legte der Badearzt Dr. Ernst August Willrich an dieser Stelle so genannte Waldschlafstätten für Tuberkolosekranke an. Die Erkrankten lagen anfangs nur in Hängematten. Später wurden aber Holzhütten errichtet, deren Rückseite geschlossen und die restlichen Seiten hochrollbar waren. So wurde, aus Ermangelung einer medikamentösen Behandlung eine Art Frischluftkur angewandt.

1898 wurde die Tuberkuloseheilstätte ihrer Bestimmung übergeben. Ihren Namen erhielt sie von der verstorbenen Großherzogin. Im Jahr 1925 wurde die Heilstätte zu einer thoraxchirurgischen Klinik entwickelt und mit modernen, leistungsstarken Röntgenapparaten ausgestattet.

Nach Kriegsende beabsichtigte das sowjetische Militär die Beschlagnahme, um die Heilstätte in ein Seuchenlazarett für sowjetische Soldaten umzuwandeln. Dies konnte aber durch Prof. Dr. Adolf Tegtmeier verindert werden. Er ist heutiger Ehrenbürger der Stadt Bad Berka. Von 1951 bis 1957 wurde in Bad Berka die Zentralklinik für Lungenkrankheiten errichtet und an die Sophienheilstätte angegliedert.

1992 folgte die Schließung der „Heilstätte 1“. Seitdem sucht man leider vergeblich nach einem Käufer für das ca. 223.500 m² große Areal. Alleine die Nutzfläche der Hauptgebäude beträgt 10.375 m² und beinhaltet auch diverse Nebengebäude.

Mrz
04

GSSD Bunker bei Muldenstein

Ein junger Wald, Forstwege, Hochsitze, nichts Auffälliges bis dahin. Doch was hat ein Trafohäuschen mitten im Wald zu suchen? Wir wussten es schon, gehörte es doch schließlich zur Stromversorgung einer großen unterirdischen Bunkeranlage der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Eben diese war unser heutiges Hauptziel.

Viel habe ich über den Bunker leider nicht in Erfahrung bringen können. Er war auf jeden Fall der Gefechtsstand einer Fla-Raketen Abteilung der GSSD im Raum Bitterfeld.

Der Bunker besteht aus zwei parallelen Bunkern vom Typ Granit 1 welche durch zwei monolithische Endbauwerke abgeschlossen wurden. Der Bunker verfügte einst über 2 Netzersatzanlagen (NEAs) und zwei Schleusen (Tamboure).

Beim Video möge man mir die etwas verwackelte Kameraführung verzeihen. Es ist nicht einfach darauf zu achten, wenn man nicht sieht, wo man hintritt. Zum anderen hatte ich auch nicht geplant, das Videomaterial für das Blog zu verwenden. Es war eigentlich nur für meine beiden daheim gebliebenen Mädels gedacht.

Da ich aber gestern Lust auf Videoschnitt hatte und die Arbeit nicht umsonst gewesen sein soll, gibt es an dieser Stelle auch bewegte Bilder.

Feb
18

VEB Rohzuckerfabrik Hecklingen

Am vergangenen Wochenende ging es Richtung Staßfurt. Nachdem wir dem ehemaligen VEB Fernsehgerätewerke „Friedrich Engels“ einen Besuch abgestattet hatten, folgte die Rohzuckerfabik in Hecklingen.

Der Lost Place ist schon zum Teil abgerissen, aber anscheinend ist den Verantwortlichen mittendrin eingefallen, dass das Geld nicht mehr reicht.

So steht noch ein Teil der Gebäude und 2 Schornsteine. Auf alle Fälle genug für einen spannenden und anspruchsvollen Cache.

Leider habe ich zu dem Gelände keinerlei Informationen im Netz gefunden, also müsst ihr euch diesmal mit den wenigen Bildern begnügen.

Feb
06

Winterwunderland

Wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich kein Freund dieser Jahreszeit bin. Die Kälte, der Schneematsch, die Glätte… das ist nicht meins und wird es auch nie werden! Dennoch hat so ein Spaziergang durch den frisch gefallenen Schnee etwas für sich. Vor allem, wenn die Sonne scheint und man die Kamera dabei hat.

So ging es heute mit Kind(erwagen) und Kegel an die frische Luft, um etwas Wärme (ja, es war tatsächlich warm) zu tanken. Wie sich zeigte, war die Sonne wirklich fleißig, denn die weiße Pracht war schon auf dem Rückzug. Man musste sich richtig beeilen, um noch ein paar Schnappschüsse machen zu können.

So…. nun kann aber wirklich langsam Frühling werden, finde ich!

Jan
25

Mal etwas Neues auf meine Ohren…

Musik       Trackback

Nora Tschirner macht Musik. Da wurde ich hellhörig und muss gestehen, auch wenn das überhaupt nicht mein bevorzugtes Genre ist, es gefällt mir. Die Band, nennt sich Prag und besteht neben Nora aus ihren Berliner Bandkollegen Erik Lautenschläger und Tom Krimi.

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