Jan.
01
2010

VEB Elguwa

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Unsere letzte Lost Place Tour im Jahr 2009 führte uns erneut Richtung Leipzig. Diesmal zum ehemaligen VEB Elguwa. Ein Betrieb welcher bis zur Wende Schaumgummiteile herstellte. Unter anderen auch die Sitze für den Trabant.

Die Firma wurde in Leipzig 1879 von Richard Flügel gegründet. Im Laufe der Zeit wuchs das Unternehmen von einem 120-Mann Betrieb zu einem Konzern mit über 1000 „Gefolgschaftsmitgliedern“, viele davon leider Zwangsarbeiter.

Den Cache als solchen machten wir ausnahmsweise mal nicht wirklich auf dem regulären Weg, da wir uns im Keller keine nassen Füße holen wollten. Stattdessen suchten wir einfach Freestyle nach dem Versteck und wurden auch so innerhalb von kürzester Zeit fündig.

Ein gelungener Lost Place zum Jahresende.

Dez.
23
2009

Zu Gast im Dreiländereck

Lange war es schon geplant, nun war es endlich soweit. Freudig machten wir uns Richtung Zittau auf, denn Thomas hatte uns eingeladen. Es erwarteten uns 4 Tage mit einem ausgefüllten Programm.

Am ersten Tag ging es zum Sightseeing (man könnte es auch Geocachen nennen, aber es war ja beides) quer durch die Stadt incl. anschließender Fahrt mit dem Schienenbus nach Tschechien zum sehr günstigen Biertrinken und Essen.

Da am 2. Tag mein Auto die -16 °C nicht so recht verkraftet hatte und sich beharrlich weigerte, zu starten, kam Plan B zur Tagesordnung und wir machten erneut die Stadt unsicher. Zu sehen gibt es ja genug, vor allem bei dem tollen Winterwetter.

Am letzten Tag stand etwas ganz besonderes auf dem Programm. Wir fuhren mit der Schmalspurbahn nach Oybin. Ein wirklich tolles Erlebnis, welches uns sogar noch mit perfekten Sonnenschein versüßt wurde. Wer mag, kann ein kurzes Stück der Fahrt auch in bewegten Bildern sehen: klick / klick 2. Natürlich war es damit nicht getan. Es folgte eine Wanderung quer durchs Gebirge. Es galt einige hundert Höhenmeter im unberührten Schnee zu überwinden, denn auf dem Gipfel wartete natürlich mal wieder ein Cache.

Wirklich ein toller Kurzurlaub. Nochmal vielen vielen Dank an unseren perfekten Gastgeber.

Dez.
15
2009

Geschützt: Militärflugplatz Zerbst

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Nov.
22
2009

Samstag in der Brauerei

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Hier wurde zwar scheinbar schon eine ganze Weile kein Bier mehr gebraut, aber dafür dient der interessante Ort jetzt einem tollen Cache als Schauplatz. Als Highlight unserer Samstagstour ging es in der Dämmerung auf diesen tollen Lost Place.

Wir waren zwar schon seit dem frühen Morgen cachetechnisch auf den Beinen (bis dahin stolze 15,8 km quer durch Leipzigs grüne Lunge), aber dieser Ort lenkte uns von den Strapazen perfekt ab. Eine fesselnde Geschichte begleitete uns quer durch sämtliche Gebäude und zum Schluss in den Keller.

Man kann echt neidisch werden, was Leipzig an maroden Industriegebäuden alles zu bieten hat.

Nov.
18
2009

Goettine allein in der großen Welt

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Die Welt ist groß und bunt! Wer dafür ein repräsentatives Beispiel sucht, sollte unbedingt nach Barcelona fliegen! Was für eine unglaubliche Stadt! Sehenswürdigkeiten, über Sehenswürdigkeiten… und ich hatte dafür nur 4Tage Zeit!

Diesen bereits sehr übersichtlichen Zeitraum teilte sich die Stadt auch noch mit einem straffen Kongressprogramm (nun gut, die Stadt hat diesen ungleichen Wettstreit eindeutig für sich entschieden, aber ab und zu musste ich doch Mal den geistigen Errungenschaften der Forschung lauschen…)

Und was für ein herrliches Wetter! Während ihr bei 10-12°C, bei wolken-verhangenem Himmel mit kleinen Niederschlägen dem normalen Alltag nachgegangen seid, lag ich bei 25°C, strahlendem Sonnenschein am Strand oder ich hab mir eine kleine Auswahl der „Touristenmagneten“ (Monument a Colom; Moll d’Espanya; Arc de Triomf; La Monumental; Sagrada Familia; Museu National D’Art de Catalunya…) angesehen.

Ach, was ich noch erwähnen will: Das leckere Essen!!! Gut, Spanien ist nichts für Vegetarier… aber für die Elite der Nahrungskette ein Genuss!
Also ich diese Stadt muss ich unbedingt noch einmal besuchen (und dann will ich auch richtig Einkaufen…!!!)

So wer kommt alles mit?

Nov.
10
2009

ausgedehnte Wochenendtour

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Am Wochenende ging es im Team mit Thomas nach Bitterfeld-Wolfen und Dessau. 2 Tage Hardcore-Cachen von früh 9 Uhr bis es dunkel wird (und stellenweise darüber hinaus) standen auf dem Programm. Machbar war dies nur mit einer Unterkunft vor Ort bei Thomas‘ Oma (danke nochmal an dieser Stelle).

Als wir die Tour letzte Woche planten, war es eigentlich nur ein kühnes Vorhaben. Wir hätten nie gedacht, dass wir alles schaffen und sogar noch spontan Caches machen, die wir gar nie einkalkuliert hatten.

Wir hatten aber auch das Wetter auf unserer Seite. Vor einem Monat haben wir noch auf den goldenen Oktober gewartet, aber diesmal schien es, als wenn er ein wenig Verspätung hätte, denn er kam erst dieses Wochenende. Wunderschönes Herbstwetter – trocken – nicht zu kalt und nicht zu warm – quasi perfekt zum Cachen.

Ich will jetzt nicht auf jeden einzelnen Cache eingehen. Natürlich waren wieder einige Lost Places dabei. Unter anderem eine alte Metallveredelung, ein ehemaliger Bunker sowie ein Lokschuppen.

Wirklich eine richtig tolle Tour im altbewährten Dreamteam.

Okt.
19
2009

Hildebrandsche Mühlenwerk Teil II

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Am Samstag war es soweit, wir versuchten erneut, den Cache auf dem Gelände der Hildebrandschen Mühlenwerk AG zu machen. Diesmal lief alles wie am Schnürchen. Die Bilder möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Mal wieder ein toller Cache, auf einem interessanten Gelände. Stellenweise hatte ich zwar ein wenig Bedenken in die „Haltbarkeit“ des Objekts, aber wir sind ja alle wieder heil hinaus gekommen.

Danke natürlich auch nochmal an unsere Begleiter Thomas und Jürgen. War wirklich wieder ein klasse Teamwork.

Okt.
12
2009

Hoch hinaus

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Mitte letzter Woche bekam ich ein Angebot, welches zu verlockend war, um es auszuschlagen. Wir hatten die Möglichkeit, eine Einführung ins Klettern mit Ausrüstung zu bekommen.

Einen Tag nach Tines Geburtstag war es soweit. Wie man sich denken kann, waren wir also noch ein wenig partygeschädigt. Aber was soll’s, selbst das ungemütliche Wetter konnte uns nicht stoppen und so ging zu 5. Richtung Bad Kösen. An dieser Stelle liebe Grüße an unsere Begleiter Thomas, Rike und Ecki.

Es galt 15 Höhenmeter an einem Baum zu bewältigen. Nach einer ausführlichen Einweisung wurde es ernst. Hier zeigte sich, was Tine für ungeahnte Talente hatte, denn sie schaffte es auf Anhieb bis hoch. Ich kapitulierte bei ca. 6m, da uns leider die Zeit davongelaufen war. Ich gebe es auch zu, dass ich ziemlich kaputt war. Für Ungeübte ist es wirklich ganz schön anstrengend. Noch ein Grund mehr, Tine erneut zu loben! Ein wirklich tolles Abenteuer, welches zugleich unser 600. Cache wurde.

Nochmal vielen Dank an Nicole und Julian für die Einladung. Wir hatten eine Menge Spaß 😎

Okt.
02
2009

Ich gehe in die Pilze…

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oder auch wieder nicht, sondern auf Arbeit. Doch was sehe ich da auf der Wiese? Etwas, was ich seit meiner Kindheit nicht mehr zu Gesicht bekommen habe – Tintlinge. Früher habe ich diese Pilze immer mit einem Freund gesammelt, aber in letzter Zeit schienen sie wie ausgestorben.

Was ich auf dem Nachhauseweg machen würde, war ja klar. Da sie sich allerdings leider sehr schnell schwarz verfärben, wenn man sie erst einmal abgeschnitten hat, musste ich sie natürlich auch sofort zu Hause zubereiten. Wirklich lecker dieses Stück Kindheitserinnerung 🙂

Sep.
27
2009

Hildebrandsche Mühlenwerk AG

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Für mich ist ein Lost Place immer ein absolutes Highlight und wenn fürs Wochenende ein Cache auf solch einem Gelände geplant ist, freue ich mich schon die ganze Woche darauf. Ebenso war es diesmal, denn es sollte zur Hildebrandschen Mühle gehen.

Um es kurz zu machen, wir kamen nicht sehr weit, denn dort sind seit ein paar Tagen Bauarbeiten im Gange, denn die Turbinen der Mühle sollen demnächst zur Stromerzeugung genutzt werden. Es gibt aber Hoffnung, denn wie es scheint, steht alles unter Denkmalschutz und darf nicht abgerissen werden. Hoffentlich bleibt dieser schöne Cache (wir kamen aufgrund der Umstände nur bis zur 3. Station) erhalten. Allerdings hatten wir noch genug Zeit, ein paar Bilder zu machen…

Nun noch etwas zur Geschichte der Mühle: Hildebrandsche Mühlenwerk AG oder Böllberger Mühle erbaut 1875 – 1876 (Burgenstil) in Halle (Saale). Leider durch zwei Brände in den Jahren 1992 und 1994 völlig „entkernt“.

Die bis 1972 betriebene gründerzeitliche Großmühle befindet sich an einen bis ins Jahr 987 zurückzuverfolgenden Mühlenstandort. Der weithin sichtbare 38 Meter hohe Wasserturm diente als Reservoir der Sprinkleranlage zum Schutz gegen Brände.

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