Jan.
02
2009

Einkaufen und andere Hobbies

Geocaching       Trackback

Heute war es soweit, die Goettine wollte in ihre Heimatstadt um den Kleidungsgutschein von Weihnachten einzulösen. Da sich aber in Halles Innenstadt auch eine Menge Geocaches verbergen, war das Garmin wieder mit dabei und als kleine Auflockerung ging es Zwischendurch auf die Suche.

Am Beatles Museum befand sich der erste von unseren heutigen Caches und auch wenn die Genauigkeit auf dem Navi dank hoher Häuserwände und schlechter Witterung bei +/- 8 m lag, fanden wir die Dose verhältnismäßig schnell. Die zwischenzeitlichen Einkaufsrunden erwähne ich an dieser Stelle mal nicht, man sieht allerdings auf dem Bewegungsprofil, das die Wege etwas wirr, quer durch die Stadt gingen. Nummer 2 sollte etwas Neues für uns sein. Ein Nano! Wie der Name schon sagt, ein wahrer Winzling, den die Goettine aber trotz einsetzenden Schneefalls recht flott fand. Ich denke auf dem Bild erkennt man, wie klein diese Caches sind. Da sich in der Nähe der Stadtgottesacker befindet und im deneben gelegenen Stadtpark auch noch ein Cache, ging es ohne Umwege dorthin. Nachdem diesmal ich selbst das Versteck fand, machten wir noch einen kleinen Umweg über den Friedhof aus dem 16. Jahrhundert.

Schon allein dieser ist einen Ausflug wert und bei Schneefall entfaltet sich die Wirkung natürlich umso besser. Übrigens hat der Wetterfrosch Arktis befohlen, also mal schauen, ob wir uns an den nächsten 2 Tagen erneut aus dem Haus wagen – geplant ist es zumindest.

Bewegungsprofil: 9,6 km quer durch Halles Innenstadt

Jan.
02
2009

TV-Tipp fürs Wochenende

TV-Tipp       Trackback

Miles und Jack sind alte College-Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Miles (Paul Giamatti) ist ein notorisch depressiver Lehrer, verhinderter Schriftsteller und ein leidenschaftlicher Weinliebhaber. Die Vollkommenheit eines edlen Tropfens bedeutet für den unglücklich Geschiedenen all das, was er in seinem eigenen Leben vermisst. Jack (Thomas Haden Church) hingegen begegnet den Grübeleien seines Freundes mit Unverständnis. Der mäßig erfolgreiche Schauspieler liebt Frauen und Partys und will kurz vor seiner Hochzeit noch einmal richtig auf die Pauke hauen. Gemeinsam bricht das ungleiche Duo zu Jacks Junggesellen- Abschied auf eine einwöchige Reise in die Winelands Kaliforniens auf. Schnell kollidieren die unterschiedlichen Lebenseinstellungen. [Samstag 20:15 Uhr Vox]

Jan.
01
2009

Neujahrscaching

Geocaching       Trackback

Auch wenn wir vom gestrigen Abend noch etwas gerädert waren, wollten wir den Tag nicht einfach so verstreichen lassen. Also ging es mal wieder raus an die frische Luft. Diesmal erneut in Begleitung meiner lieben Eltern, welche auf dem Weg zum ersten Cache den anstrengen Marsch quer übers gefrorene Feld problemlos mit uns meisterten.

Vorbei am vereisten See inklusive Schlittschuhfahrern ging es schnurstracks zum Versteck und wieder hielten wir einen kleinen Happy Caching Geocoin in der Hand. Nach dem Loggen gings dann schnell zurück zum Auto, schließlich galt es noch vor der Dunkelheit den nächsten Cache zu erreichen. Da er aber recht nah lag und man quasi fast direkt daneben parken konnte, war das kein Problem. Die reich gefüllte Kiste enthielt allerlei Coins und Travelbugs. 2 Münzen, einen Boo’s Mueller Memorial Geocoin und einen besonders schmucken Templer Coin, nahmen wir spontan mit.

Der Coin mit dem Templerkreuz möchte nur in Burgen, Kirchen oder Klöstern versteckt werden, also werden wir wohl erstmal einen geeigneten Cache suchen müssen.

Bewegungsprofil: 1,7 km bei frostigen Temperaturen

Jan.
01
2009

Silvestereindrücke

Reallife       Trackback

Ich hoffe, ihr seid alle schön ins neue Jahr geschlittert und habt die feucht fröhliche Nacht gut überstanden. Um ehrlich zu sein, ich persönlich bin noch nicht so richtig wieder auf dem Damm. Es war wohl einfach ein bisschen zu wenig Schlaf. Ein paar Bilder vom mitternächtlichen Feuerwerk will ich dann doch noch veröffentlichen, schließlich hatte ich nicht umsonst die Kamera dabei…

Dez.
30
2008

Lange hat’s gedauert

Geocaching       Trackback

… aber heute haben wir die freie Zeit genutzt und sind nochmal nach Bad Dürrenberg gefahren. Dort hatten wir ja schließlich noch eine offene Rechnung. Damals fehlte dort ja ein Schild und dadurch konnten wir einen Wert nicht finden, auf den wir aber nicht verzichten konnten. Da wir allerdings trotzdem die Runde gelaufen waren, blieb uns heute ein großes Stück des Weges erspart, denn die Koordinaten des Finals befanden sich schon im Garmin. Gut so, denn es war heute wirklich eisig draußen. Diesmal konnte sich das gute Stück aber nicht vor unseren Blicken verstecken, wir fanden es problemlos. Ebenso wanderte wieder ein Travelbug in unsere Statistik und der vom letzten Mal fand ein neues Versteck.

Danach ging es direkt weiter zum nächsten Cache und hier war das Versteck wirklich interessant. Ich sag nur Magnet und Leitplanke… Diese beiden Caches waren wirklich sehr einfach und schnell gefunden. Leider gelang uns das dann beim dritten und damit letzten auf unserer heutigen Liste nicht. Wir hatten zwar eine Vermutung, wo er versteckt liegt und durch Lesen der Kommentare bestätigte sich diese im nachhinein, aber dummerweise machte uns scheinbar die Kälte einen Strich durch die Rechnung. Es galt, die Schutzkappe auf einem Pfeiler zu entfernen, aber eben diese war festgefroren und ließ sich auch mit Gewalt nicht lockern. Also erneut ein Cache in Bad Dürrenberg, den wir erstmal verschieben müssen.

Bewegungsprofil: 3,9 km zu Fuß und 2,9 km per Cachemobil

Dez.
28
2008

Chronologie eines Feuers

Reallife       Trackback

Israel macht Krieg und bei uns brennts. Im Grunde genommen habe ich nur einen kurzen Blick aus dem Fenster geworfen, war aber überrascht, wie hell es gegen 18:45 Uhr noch sein kann. Beim 2. Blick realisierte ich dann allerdings das Feuer und rief auch direkt die Feuerwehr.

Zumindest versuchte ich es, denn da ging niemand ran. Weder per Festnetz noch übers Handy. Sehr vertrauenserweckend! Allerdings tröste ich mich mit dem Gedanken, dass mehrere anriefen und ich deswegen nicht beachtet wurde.

Es brannte übrigens ein Reifenhandel und was da für toller Qualm aufsteigt, kann sich wahrscheinlich jeder denken. Wir hatten aber Glück, denn der Wind meinte es gut mit uns. Ca. 10 min später traf dann der erste Löschzug von insgesamt 5 ein und wir hatten vom Balkon den perfekten Überblick und ich konnte problemlos mit der Kamera draufhalten.

Mittlerweile ist das Feuer übrigens aus und nur noch die blauen Rundumleuchten erinnern daran, dass hier eben noch das Inferno los war. Dem Ganzen zum Opfer fielen übrigens eine unbekannte Zahl Reifen sowie 2. Kleintransporter.

Ein Video gibt es sogar auch noch: klick

Dez.
28
2008

Blutstein & neuer Cache

Geocaching       Trackback

Da denkt man mal, man würde als erster einen neuen Cache finden. Seit gestern gibt es ihn, trotzdem waren wir leider nur die dritten, die ihn gefunden haben. Aber immerhin konnten wir wieder mal einen Travelbug einsammeln und die Aussicht Richtung Halle/Neustadt hatte auch etwas.

Die Zeit bis zum nächsten Weihnachtsbesuch wurde zwar knapp, aber einer ging noch und dieser lag sogar an einer interessanten Stelle. Da ich gerade etwas faul bin und es auch schon relativ spät ist, kopiere ich den Text einfach mal: „Es trug sich zu am 11. September des Jahres 1858. Der Holzhändler Rosahl aus Schiepzig versprach dem Arbeiter Rose, ihn reichlich zu belohnen, wenn er den Zimmermann Schliebe aus Lieskau ermordet. Rose legte sich daraufhin zwischen Lieskau und Schiepzig in den Hinterhalt, um dem Schliebe, den er genau kannte, aufzulauern. Während der Dämmerung sah er einen Menschen des Weges daherkommen. Diesen Menschen erschoss er, da er ihn für den Schliebe hielt. In Wirklichkeit war es der 17-jährige Kantorssohn Harnisch. Dieser Mordfall wurde zum Präzedenzfall (Rose-Rosahl-Fall) im Strafrecht. Es handelt sich um einen Mord aus Verwechselung. Das preußische Obertribunal verurteilte damals Rose wegen Mordes zum Tode. Das gleiche Urteil bekam der Anstifter Rosahl. An der Straße zwischen Schiepzig und Lieskau steht an der Mordstelle noch heute ein Gedenksteines für Ernst Heinrich Harnisch.“ Und genau dort findet man auch den Cache.

Wieder 2 Caches, die in unsere stetig wachsende Statistik wanderten und ein nettes kleines Maskottchen habe ich jetzt auch…

Das Bewegungsprofil ist diesmal allerdings nicht zu Fuß entstanden, da die Caches zu weit voneinander entfernt lagen.

Dez.
27
2008

Mal so nebenbei

Geocaching       Trackback

…funktioniert das mit dem Geocaching auch super. Weihnachtsfeiertage beinhalten ja quasi immer den Besuch bei den lieben Verwandten. Allerdings verstehen die es selbstverständlich auch, dass man nach dem reichlichen Mahl einen Spaziergang zur Verdauung machen will. Wir haben das Ganze natürlich gestern schon vorbereitet und uns einen Cache in der Nähe rausgesucht. Bei eisiger Kälte haben wir ihn auch sehr schnell und problemlos gefunden. Um ehrlich zu sein, hätten wir heute das Garmin gar nicht gebraucht. Die Recherche über Google Earth und der zusätzliche Hinweis beim Cache hätten völlig gereicht. Aber was solls, so hat man wenigstens noch ein 3 km Bewegungsprofil.

P.S. Asche auf mein Haupt, aber heute blieb die Fotoausrüstung zu Hause. Dementsprechend musste das Handy fürs Foto herhalten.

Dez.
26
2008

TV-Tipp fürs Wochenende

TV-Tipp       Trackback

Eingekerkert auf der berühmten Teufelsinsel ist Papillon (Steve McQueen) besessen davon, freizukommen. Zusammen mit seinem Freund Dega (Dustin Hoffman) sinnt er unablässig über die Flucht nach. Sein ungebrochener Lebenswille stemmt sich dagegen, von der grausamen Brutalität seiner Bewacher zermürbt zu werden. Einer der wenigen Heldenfilme, der die berühmte Romanvorlage durch die außergewöhnliche Darstellung von Hoffman und McQueen genau umsetzt. [Samstag 20:15 Uhr Kabel1]

Dez.
25
2008

Bismarckturm II

Geocaching       Trackback

Eigentlich war es nur ein Zufall, aber es passte perfekt. Auf der Suche nach einem neuen Cacheziel stießen wir auf ein Versteck am Petersberg. Und was gibt es dort auch und was muss bei dem Multi sogar besucht werden? Richtig, ein Bismarckturm. Es war zwar nicht das näheste Ziel, aber das Wetter war perfekt, also ging es direkt nach dem Mittagessen los. Nebenbei bemerkt, ich glaube, diese Geocaching-Ausflüge helfen uns momentan ungemein, im Kampf gegen die Weihnachtspfunde die Oberhand zu behalten.

Am Petersberg angekommen mussten wir feststellen, dass wir nicht die einzigen waren, die das Wetter zum Spazierengehen nutzten, also hieß es erneut unauffällig sein. Da dieser Cache mal wieder unseren „Lieblingssport“ das Peilen beinhaltete, war es umso spannender. Das Problem dabei ist nämlich, dass man von einem bestimmten Punkt aus, einen anderen in einer bestimmten Entfernung anpeilen muss. Stellt man dann am 2. Punkt fest, dass etwas schief gelaufen ist, hilft alles nichts, man muss an Punkt Nr. 1 zurück und das Ganze wiederholen. Natürlich kamen wir auch in den Genuß und durften den Weg 2x laufen. Ist ja auch eigentlich logisch, dass wenn man nicht wirklich an der richtigen Stelle steht und peilt, man zum Schluß total verpeilt ist (haha *g*).

Nach der Korrektur ging alles aber ohne Probleme und wir hielten den Cachebehälter recht schnell in unseren Händen. Einmal wieder wanderte damit ein Travelbug in unserer Statistik. Dieser startete seine Reise in Kalifornien und hat schon stolze 25579.8 km auf dem Buckel.

Der Petersberg ist wirklich immer wieder ein tolles Ausflugsziel. Schade, dass wir heute nicht die Zeit gefunden haben, dem kleinen Bergzoo einen Besuch abzustatten. Dies wird aber irgendwann garantiert nachgeholt, da sich in der Nähe noch ein anderer Cache befindet, bei dem uns heute die Dunkelheit einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.

Bewegungsprofil: 5,3 km rund um den Petersberg

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