Feb.
15
2009

Markranstädt

Geocaching       Trackback

Am Westufer des Kulkwitzer Sees befindet sich die kleine Stadt Markranstädt. Bis zum 2. Weltkrieg war dieses Örtchen unter Anderem für sein „Markranstädter Pils“ bekannt, jetzt kennt man es nur noch wegen dem Badesee „Kulki“. Wir besuchten auf den Spuren eines Multis ein eher unbekanntest Denkmal. Für 349 im I. Weltkrieg gefallene Markranstädter wurde auf 29 qm Grundfläche ein Denkmal errichtet. An vier Tafeln sind die Namen der Gefallenen eingemeißelt. Die benötigten Zahlen waren schnell herausgefunden. Jetzt muss man mit den herausgefunden Zahlen nur noch… ja was tun??? An dieser Stelle endeten unsere fälschlicherweise für vollständig erklärten Notizen! Da half nur noch eins… unser wohlbekannter, vielfach geschätzter Telefonjoker Frosch. Dank ihr konnten wir den Kleinen schnell finden, deshalb auch das breite Lächeln auf meinem Gesicht.

Da wir diese Reise nicht ohne einen Besuch am Kulkwitzer See beenden wollten, suchten wir in einem kleinen Wäldchen am Ufer des Sees einen 2. Schatz. Auf dem Rückweg fuhren wir zu einem „Schandfleck“ in unserer Cacherlaufbahn, einen bereits gesuchten, aber nicht gefundenen Schatz in der Nähe von Bad Dürrenberg. Aber dieses Mal, nach ca. 30 weiteren Gefundenen, konnten wir unsere Schmach tilgen und uns in das kleine Logbuch eintragen.

*Goettine*

Bewegungsprofil: 2,9 km am Klukwitzer See

Feb.
14
2009

Leipziger Microkeimzelle

Geocaching       Trackback

Auch wenn es so klingen mag, dort holt man sich keine Krankheiten. Ok, bei der aktuellen Witterung kann ich dafür zwar nicht garantieren, aber der Name hat eigentlich eine andere Bedeutung. Nahe der Luppe, in einem Waldgebiet bei Leipzig, sind nämlich massenhaft Microcaches versteckt. Man fällt quasi darüber. Schon allein die Vorbereitungen sind allerdings diesmal recht umfangreich ausgefallen, schließlich muss man sich eine Liste der in Frage kommenden Caches machen und es dabei auch nicht übertreiben, denn alles schafft man keinesfalls an einem Tag.

Wir konnten immerhin 7 Caches zu unserer Statistik hinzufügen. Dafür legten wir allerdings auch stolze 11,1 km zu Fuß zurück und das, obwohl die Kälte der Tine ordentlich zusetzte. Sie hielt aber tapfer durch. Desweiteren blieb es mir auch mal wieder nicht erspart, Bäume zu erklimmen. Aber was macht man nicht alles für sein Hobby.

Bewegungsprofil: 11,1 km entlang der Schnur aus Caches

Feb.
11
2009

Der Sommer kann kommen…

So langsam reicht es doch mit der Kälte und dem Matschwetter, oder? Die perfekte Einstimmung für den Sommer habe ich gerade mit Tränen in den Augen im auf Arbeit gesehen.

Ich freue mich schon auf diese neumodischen T-Shirts :mrgreen:

Feb.
08
2009

Sehenswürdigkeiten in Goseck

Bis 2002 war das kleine Örtchen Goseck völlig unbekannt, bis man dort die Ausgrabung des Sonnenobservatoriums begann, welches im Oktober 2005 vollständig rekonstruiert wurde.

Es ist eine jungsteinzeitliche Ringgrabenanlage am nordwestlichen Ortsrand von Goseck. Die vor etwa 7.000 Jahren errichtete Anlage gilt als das bisher älteste entdeckte Sonnenobservatorium der Welt und diente der Bestimmung der Sommer- und der Wintersonnenwende.

Die Kreisgrabenanlage ist das mit Abstand älteste bekannte Henge-Monument, rund 2.000 Jahre älter als Stonehenge! Wenn man einmal in Goseck ist, sollte man auch das romanische Schloss besuchen. Ursprünglich war es eine frühmittelalterliche Burg, die als Stammsitz der sächsischen Pfalzgrafen diente. Im Jahr 1041 wurde es zu einem Benediktinerkloster umgebaut.

*Goettine*

Feb.
08
2009

Lost Place in Naumburg

Geocaching       Trackback

Heute besuchten wir die geschichtsträchtige Stadt Naumburg, den Mittelpunkt des nördlichsten deutschen Weinanbaugebietes Saale-Unstrut. Aber wir besuchten nicht den spätromanisch-frühgotischen Naumburger Dom, nicht die Pfarrkirche St. Marien oder das Nietzsche-Haus. Nein, heute gingen wir auf Erkundungstour durch ein altes Herbergsgebäude, welches dem Verfall preisgegen wurde und in dessen Inneren ein kleiner Schatz auf uns wartete.

Das alte Gemäuer verströmte noch einen Hauch von seinem vergangenen Charme. Im Inneren fand man die alte Küche, den ehemaligen Speisesaal und die verlassenen Gästezimmer. Überall nagte der Zahn der Zeit. Die Tapeten hingen von den Wänden, Waschbecken lagen auf dem Boden, alte Kabel ragten Hilfe suchend aus den Wänden, als wollten sie das vorbei huschende Leben festhalten.

Einst rannten Kinder lärmend die Treppen hinauf – jetzt lag alles still, nur das klirren der Glasscherben unter unseren Schuhen störten die unerbittliche Ruhe der Vergänglichkeit.

*Goettine*

Feb.
07
2009

Vier Schätze in Halle

Geocaching       Trackback

Unsere Schatzsuche führte uns heute in ein Gebiet von Halle, in dem die Industrie der Stadt einstmals schillernd blühte. Doch von dem damaligen Treiben, sind heute nur noch marode Industriedenkmäler übrig.

Selbst ich als Hallenserin wusste nicht, dass die verfallenden Gebäude einst die Hildebrandsche Mühlenwerke waren. Hinter der alten Meisterbräu Brauerei schlichen wir umher und suchten unsere Schätze, für die wir im Vorfeld viel recherchiert hatten, da es neben dem einen Multi-Cache drei Mysteries waren.

*Goettine*

Bewegungsprofil: 6,1 km vorbei an geschichtsträchtigen Gebäuden

Jan.
31
2009

Teutschenthaler Persönlichkeiten

Geocaching       Trackback

Die Liste der Persönlichkeiten des 20. Juli 1944 umfasst alle Beteiligten, Mitwisser und Fluchthelfer des gescheiterten Hitler-Attentats. Der bekannteste Name in diesem Zusammenhang ist sicherlich Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Dagegen ist Carl Wentzel eher ein Unbekannter auf der Liste der Ermordeten. Er war ein deutscher Agrarunternehmer und der größte Arbeitgeber in der Region um Teutschenthal. Zu seinem Verhängnis wurde ein Treffen mit Carl Goerdeler, einem bekannten Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Sein Anwesen, das 1883-1885 im Stil der Gründerzeit erbaute Schloss, war heute unser Ausflugsziel. Idyllisch versteckt es sich in einem kleinen Wäldchen direkt in Teutschenthal. Schon allein der Schlossgarten ist ein Besuch wert. An einem Teich schlendert man auf einen kleinen Venustempel zu, vorbei am winterlichen Wäldchen. Ein Hauch aus einer anderen Zeit. Natürlich waren wieder auf Schatzsuche… und natürlich waren wir wieder erfolgreich.

*Goettine*

Bewegungsprofil: 2,2 km durch den Park (dies war aber nur 1 Cache von 4)

Jan.
31
2009

Die Geschichte der Zerstörung eines Genies: Amadeus

Freizeit       Trackback

Heute war der Tag an dem eines der zahlreichen Weihnachtsgeschenke unsere Aufmerksamkeit erforderte. Wir hatten zu Weihnachten 2 Karten für Amadeus im Puppentheater geschenkt bekommen und da ging es heute hin. Ich erwähne nur im Nebensatz, der regelmäßige Leser wird es ahnen, dass der Weg dahin mit zahlreichen kleinen Caches gespickt war . Das Stück portraitiert das Wirken Mozarts aus der Sicht des eifersüchtigen Rivalen Antonio Salieri. Dieser beichtet, er habe Amadeus, wenn nicht selbst getötet, so doch seinen Tod heraufbeschworen, oder doch nicht? Salieri erkennt schnell das Genie Mozarts, was ihm selbst, trotz insbrünstiger Gebete, stets verwehrt blieb. Aus diesem Neid erwächst das von Geldnöten gezeichnete Leben Mozarts, bis zu seinem verfrühten Tod am 5. Dezember 1791 in Wien. Nicht nur die Puppen, auch die Puppenspieler selbst wirken in dem Werk aktiv mit und entlocken den Zuschauern immer wieder helles Gelächter was im Mitsingen des Kanons: Leck mich im Arsch (tatsächlich im Köchelverzeichnis Nummer 382c!!) gipfelte. Kurze Klaviersequenzen der wichtigsten Werke Mozarts untermalten das bunte Treiben auf der Bühne. Insgesamt eine sehr aus gewogene Vorstellung und damit für jeden empfehlenswert.

*Goettine*

Jan.
25
2009

Schkopauer Sehenswürdigkeiten

Geocaching       Trackback

Was liegt zwischen Halle und Merseburg? Das erste woran man denkt, ist das Industriegebiet des ehemaligen Bunageländes. Aber die kleine Gemeinde Schkopau, ein Kleinod aus längst vergangenen Epochen, liegt auch zwischen diesen 2 Metropolen. Bereits im 8./9. Jahrhundert wurde dort eine Wehranlage zum Schutz vor Sachsen und Sorben an der damaligen Reichsgrenze erichtet. Unter Heinrich I. im 10. Jahrhundert wurde sie zu einer Schutzbastion vor den einfallenden Ungarn.

Die frühe Entstehung der Burg als Teil der Grenzbefestigung des deutschen Kaiserreiches im 9. Jahrhundert ist noch heute durch Teile der Bausubstanz und Veränderung der Geländeformen erkennbar. Als es nicht mehr als Wehrburg gebraucht wurde, entwickelte es sich von einer Burganlage zu einem Wohnschloss. Heute werden die alten Gemäuer als Hotel genutzt. Und auch an diesem ehrwürdigem Ort ist ein Schatz vergraben, den wir heute erfolgreich gefunden haben. Ein weiterer Zeitzeuge, der Halbmeilenstein in Schkopau, stand danach auf unserer Besuchsliste. Er wurde erst jetzt wieder restauriert und am historischen Platz neu aufgestellt. Um dieses kleine Bauwerk spinnt sich ebenfals eine Multicache-Geschichte, die wir bravurös gemeistert haben.

So, da die Goettine diesen 1. Teil des Beitrags geschrieben hat, jetzt allerdings Thomas Mann’s Zauberberg auf Arte schaut, ist es an mir, das Ganze zu Ende zu bringen. Eigentlich bleibt mir ja gar nichts mehr hinzuzufügen, außer dass auch dies ein toller Ort ist, dessen Besuch sich auf jeden Fall lohnt.

Ich durfte die Strecke heute allerdings 2x fahren, da mir nach dem 1. Cache (und ca. 25 Fotos) auffiel, dass meine SD-Karte nicht in der Kamera, sondern im Lesegerät am PC steckte. Da half aller Ãrger nichts, wir mussten das gute Stück holen, schließlich wollte ich nicht ohne Bilder zu Hause ankommen. Leider hatte sich der Himmel schon wieder zugezogen, als wir mit dem Speichermedium zurückkehrten. Aber auch so sollten die Bilder zeigen, wie schön es dort ist.

Bewegungsprofil: gemütliche 3,8 km rund ums Schkopauer Schloss

Jan.
25
2009

Cachen bis spät in die Nacht

Geocaching       Trackback

Heute lockte uns eine wichtige Geburtstagsfeier in Richtung Halle. Auf dem Weg dahin kamen wir natürlich an kleinen Schatztruhen vorbei und die konnten wir nicht ungeloggt lassen. Unser 1. Streich war ein Rätselmystery. Um zum Ziel zu gelangen, mussten wir im Vorfeld, wie es der Name schon prophezeit ein kleines Wörterrätsel lösen.

So kamen wir mit einer Punktlandung bei den Koordinaten an. Weiter gings zum nächsten Schatz, und dieser lag mitten auf einem Friedhof. Mit einem komischen Gefühl im Bauch bargen wir auch dieses versteckte Döschen. Jenes war der 2. Streich und der 3. folgt so gleich. Nun stand ein kleiner „Multi“ auf der Liste. Hier benötigten wir das 1. mal eine Pinzette! Erfolgreich fanden wir an einem alten Haus das versteckte Kleinod. Dieses war der 3. Streich und der 4. folgt so gleich.

Und der hatte es im Vorfeld in sich. Sollte jemand unserer lieben Leser mit dem Gedanken spielen auch unter die Geocacher zu gehen, sollte er sich die namenhaften bestimmte Mystery’s für späääääter, gaaaanz viel spääääter aufheben. Diese sind an Kniffligkeit kaum zu überbieten und kosten einige Haare. Aber wir haben die Koordinaten dank stundenlanger Googlerecherche und einiger frustranen Berechnungen letztlich gut gefunden. Jetzt ging es zum Geburtstag. Mit leckerem Kuchen, Kaffee und ein wenig Sekt (oder doch ein wenig mehr) haben wir uns gestärkt für den letzten Streich: Einen Nachtcache namens „Horch und Guck„. Diese Sorte der Schätze kann nur im Dunkeln gefunden werden, denn der Weg ist mittels kleiner Reflektoren markiert. Und so strolchten wir, jetzt mit dem Champster als Verstärkung, durchs dunkle Gestrüpp. Beim 1. Durchlauf sind wir so zielstrebig durch den Wald gehetzt, dass wir von 3 Stationen nur die 3. fanden. Also alles noch einmal auf Anfang. Und da fanden wir die Stationen 1 und 2. Aber leider fehlte bei der zweiten der Hinweis. Auch unser lieber Telefonjocker Frosch konnte nichts mehr retten, dieser kleine im Dunkeln verborgene Schatz blieb uns (trotz enorm starker Taschenlampe) verborgen. Vorerst!

*Goettine*

Bewegungsprofil: Anfangs alle Stationen mit dem Cachemobil angefahren, den Nachtcache dann aber mit 4,9 km zu Fuß abgelaufen

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