Sixti Ruine Cache
Heute war die Zeit zwar etwas knapper, aber wir ließen es uns mal wieder nicht nehmen, erneut auf Schatzsuche zu gehen. Allerdings lag unser Ziel diesmal fast direkt vor der Tür, sodaß wir die gesamte Strecke bequem zu Fuß zurücklegen konnten. Angefangen beim Gotthardteich fanden wir recht schnell den Weg zum versteckten Cache. Zugegeben, wir waren ja auch, dank der Ortskenntnis, sehr im Vorteil.
Versteckt lag ein kleiner Microcache, worin wir uns auch gleich im Logbuch verewigten. Aber da wir ja bei einer Chachesuche mit historischen Hintergrund etwas lernen wollen, gibt es noch ein paar Details zur Sixti Ruine. 1045 ist die Kirche gegründet und im Jahr 1327 zur Stiftskirche erhoben worden. Im 16. Jahrhundert wurde mit dem Neubau des Kirchschiffs im spätgotischen Stil begonnen, dieser wurde aber nie vollendet. Seit dem 30 jährigen Krieg ist St. Sixti eine Ruine. 1888/89 wurde der Turm zum Wasserturm umgebaut.
Die Wegstrecke war mit 2,5 km diesmal etwas kürzer als die der letzten Tage, aber auch diesmal gibt es ein Bewegungsprofil.
TV-Tipp fürs Wochenende
In den 50er Jahren steckt das US-Fernsehen noch in den Kinderschuhen, und nur wenige Nachrichtenmänner haben den Mut ihres CBS-Kollegen Edward R. Murrow (David Strathairn), der sich angesichts eines Falles offensichtlicher Ungerechtigkeit mit dem im ganzen Land als antikommunistischer Hexenjäger gefürchteten Senator Joseph McCarthy aus Wisconsin anlegt. Als der Senator den Druck auf Sender und Sponsoren erhöht, kommt es auch innerhalb der Sender-Belegschaft zu Verwerfungen. [Sonntag 0:05 Uhr ARD]
Heilige Hallen
Was soll ich sagen, unser neues Hobby macht echt süchtig. Wir waren gestern schon wieder auf der Pirsch. Ok, wir verbinden Termine neuerdings einfach nur mit der Suche nach Caches. Wenn wir irgendwo hinmüssen, schau ich einfach vorher nach, ob sich dort ein Versteck in der Nähe befindet und falls ja und natürlich wenn es die Zeit erlaubt, machen wir uns auf die Jagd. Gestern mussten wir nach Kröllwitz und natürlich gibt es in der Dölauer Heide auch Geocaches. Unser Ziel waren die Heiligen Hallen. Auch wenn es das Wetter überhaupt nicht gut mit uns meinte, ließen wir uns nicht verschrecken. Zunächst waren wir auch gut unterwegs und fanden uns problemlos bis zum vorletzten Wegpunkt. Dort war dann aber leider erstmal Schluss. Nach knapp 30 min vergeblicher Sucherrei gaben wir auf.
Da ich allerdings gestern Abend noch einen Tipp vom Cachebesitzer bekam, nutzen wir heute das tolle Wetter und machten uns erneut auf Achse. Diesmal ging es mühelos bis zum Versteck. Danach ging es dann nochmal auf den Kolkturm, denn gestern war durch das schlechte Wetter auch die Aussicht nicht die beste. Heute war sie perfekt
Das schöne an solchen Ausflügen ist außerdem, dass man auch noch etwas dabei lernt. Meist sind die Caches an die Geschichte des Ortes geknüpft und so auch dieses Mal. So waren die Heiligen Hallen früher ein Ort, an dem sich die Studenten getroffen haben und bis ins 20. Jahrhundert sogar Schauplatz von Duellen.
Natürlich gibt es auch dieses Mal unser 7,5 km Bewegungsprofil (die 6 km von heute mal nicht mitgerechnet).
Geocaching auf der Rabeninsel
Da wir heute sowieso nach Halle wollten und das tolle Wetter ja quasi zum Spazierengehen einlud, nutzten wir gleich die Gelegenheit dazu. Natürlich war auch das GPS-Gerät wieder im Gepäck, denn auf der Rabeninsel, unseren Ziel, gibt es auch einen Cache.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten, fanden wir dann doch recht schnell die Hinweise, die uns zum Schluss zum finalen Cache führen sollten. Man glaubt gar nicht, was dem Unwissenden alles verborgen bleibt, auch wenn es direkt am Wegesrand versteckt liegt. So fanden wir sogar eine kleine Hexe, die uns den Weg zum letzten Versteck gewiesen hat. Und was soll ich sagen – diesmal haben wir sogar den Cache gefunden und konnten uns ins Logbuch eintragen.
Es war ein toller Spaziergang und die Suche machte einen Riesenspaß. Selbstverständlich durfte auch die Kamera wieder ihr Werk verrichten, schließlich zauberte der Herbst mal wieder besonders schöne Farben in die Landschaft.
Um das Ganze zu würdigen, hat das Geocaching jetzt auch eine neue Kategorie auf meinen Blog bekommen, auf das noch weitere erfolgreiche Schatzsuchen dazukommen. Da ich mir ja vorgenommen habe, bei solchen Ausflügen zusätzlich noch unsere Wegstrecke als Bild zu veröffentlichen, will ich dies natürlich auch heute machen: 7 km Fußmarsch
Vergängliche Orte
Heute stand ein Objekt auf unseren Ausflugsplan, von dessen Existenz ich erst vor kurzen erfahren habe. Es befindet sich zwar ganz in der Nähe, Wegweiser sucht man allerdings vergeblich. Es handelt sich nämlich um eine nie fertig gestellte Schleuse, des ebenfalls unvollendeten Elster-Saale-Kanals, der ehemals als Wasserwegsanbindung für Leipzig dienen sollte. Mit dem Bau wurde 1933 begonnen. Anfangs lief auch alles wie geplant, allerdings verzögerte sich das Projekt ab dem Jahr 1936 zusehens, da der Bau des für den Rüstungsgütertransport wichtigeren Mittellandkanals Vorrang hatte. 1942 wurde der Bau völlig gestoppt, sollte aber nach dem Endsieg mit größter Intensität fortgesetzt werden, wozu es natürlich nie kam.

Es ist schon beeindruckend, was für riesige Monumente da mitten in der Landschaft stehen, um langsam von der Natur verschlungen zu werden. Leider war es sehr schwierig in den Mittelteil der Schleuse zu gelangen. Überall versperrten Zäune den Weg und so hatte ich leider auch keine Chance, das Bauwerk wie geplant über die im Innenteil vorhanden Leitern zu erklimmen. Sehr schade, denn von oben hätte es bestimmt toll ausgesehen.
Übrigens waren wir eigentlich dort, um nach einen Geocache zu suchen. Dummerweise hatte ich aber leider vergessen, ein für die Suche relevantes Bild auszudrucken, sodaß die erste Suche erfolglos war. Allerdings habe ich natürlich trotzdem nach unserer Rückkehr mein neues Spielzeug zum Auswerten an den PC gestöpselt. Demnach sind wir heute knapp 9 km zu Fuß unterwegs gewesen. Um ehrlich zu sein, brauchte ich dafür kein GPS, dass hatten mir meine Beine längst mitgeteilt. Natürlich gibt es auch wieder eine Google Earth Route, die ich bei solchen Gelegenheiten jetzt sicher des öfteren anfügen werde.
TV-Tipp fürs Wochenende
Die Freunde Hank (Bill Paxton), Jacob (Billy Bob Thornton) – Bobs geistig etwas minderbemittelter Bruder – und Lou (Bernt Briscoe) entdecken eines Tages in einem verschneiten Waldstück ein abgestürztes Sportflugzeug. An Bord befindet sich nicht nur die Leiche des Piloten, sondern auch ein Koffer mit mehr als 4 Millionen Dollar. Das Trio schmiedet einen einfachen Plan: Hank nimmt das Geld erst einmal in Verwahrung und soll erst einmal abwarten, ob sich ein Besitzer meldet.[Sonntag 22:15 Uhr Tele 5]
Moderne Landkarten
Lange habe ich mich dagegen verschlossen, aber sind wir einmal ehrlich, irgendwann ist man es einfach nur noch leid zu versuchen, die guten alten “Ausklappstraßenkarten†wieder in ihren Urzustand zu bekommen (allein dafür bräuchte man doch eine Anleitung). Wie gesagt, ich habe mir jetzt einen Ruck gegeben und bin nun stolzer Besitzer eines Navigationsgerätes. So ein Ding mit purer Autonavigation wollte ich dann allerdings auch nicht, schließlich bewegen wir uns doch eigentlich mehr zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad fort. Also fiel meine Wahl auf das Garmin GPSMap 60csx. Dies ist zum einen sehr handlich und lässt sich zudem auch gut mit topografischen Karten füttern und genau die sind wichtig, wenn man sich in Wald und Flur fortbewegt.
Natürlich kann man mit so einem Gerät noch ganz andere Sachen anstellen und genau das war bei mir das i-Tuepfelchen – Geocaching. Im Grunde genommen ist das nichts anderes als eine moderne Schnitzeljagd. Über Seiten wie geocaching.com erhält man die, meist verschlüsselten, Informationen zu “Cachesâ€. Mit Hilfe des GPS-Gerätes kann man sich dann vor Ort auf die Suche nach dem “Schatz†begeben. Letzterer enthält natürlich kein Gold, aber ein Logbuch und allerhand Kleinigkeiten, von denen man sich eine aussuchen und durch etwas selbst mitgebrachtes ersetzen kann. Ich freue mich schon riesig darauf, die Caches in der Umgebung aufzustöbern.
Heute stand allerdings erstmal die erste Bewährungsprobe beim Autorouting an. Es funktionierte zwar nicht auf Anhieb perfekt, aber das lag mehr an einem Einstellungsfehler meinerseits. Wieder zu Hause wurden dann erstmal die Daten vom Gerät auf den PC geladen und hier schlug mein technophile Herz höher. Man kann nämlich die Strecken, auf denen man sich bewegt hat, direkt auf Google Earth übertragen. Somit kann man sich den zurückgelegten Weg im Nachhinein aus der Vogelperspektive anschauen – perfekt.
Unser heutiges Ziel war übrigens der Ort, an dem die Goettine von Dienstag-Donnerstag nächster Woche ihr Staatsexamen schreibt. Also drückt alle die Daumen!
TV-Tipp fürs Wochenende
Justin Quayle (Ralph Fiennes), Diplomat im britischen Hochkommissariat in Nairobi und begeisterter Hobbygärtner, führt ein beschauliches Leben – bis zu dem Tag, an dem seine junge Frau Tessa (Rachel Weisz) ermordet aufgefunden wird. Justin macht sich auf die Suche nach dem Mörder und entdeckt, dass die rebellische Tessa einem Komplott auf der Spur war, in das nicht nur die mächtige Pharmaindustrie, sondern auch britische Regierungskreise verwickelt zu sein scheinen… [Samstag 20:15 Uhr Sat1]
Die Invasion der Muhtschegiebchen
oder für die, die das jetzt nicht verstanden haben – Marienkäferinvasion. Gestern auf Arbeit fiel es mir zuerst auf, man trat vor die Tür und die Hauswand war voll von den kleinen Krabbeltieren.
Heute war es allerdings um einiges schlimmer. Allein der Gang auf unseren Balkon gestaltete sich schwierig, musste man doch ständig aufpassen, keinen Käfer unter die Füße zu bekommen. Sofort wurde man umkreist und als Landezone benutzt.
Mir persönlich wäre es zwar lieber gewesen, die Tierchen hätten uns schon vor ein paar Monaten besucht, als unsere Balkonpflanzen zum Teil von Blättläusen befallen waren und ich mühevoll jedes einzelne Blatt mit Seifenlauge reinigen musste, aber so taugten sie immerhin noch als tolles Motiv.
Allerdings können sie einen auch Zeit kosten, denn meine Tagesbeschäftigung bestand heute darin, suizidgefährdete Tiere aus unseren Regenwasserreservoir vor dem Ertrinken zu retten. Aber das macht man ja gern. Gerade in diesem Moment ernte ich dankbare Blicke von dem zuletzt Geretteten, der aber noch ein wenig trocknen muss, um sich wieder in die Lüfte erheben zu können.
Ist bei euch auch das große Krabbeln ausgebrochen?
TV-Tipp fürs Wochenende
Der Journalist Brian Kessler und seine Geliebte, die Fotografin Carrie, planen einen Artikel über Massenmörder. Sie reisen quer durch die USA, um dort zu recherchieren, wo die Verbrecher ihr Unwesen trieben. Da sie knapp bei Kasse sind, nehmen sie den ziemlich heruntergekommenen Early Grayce und seine Freundin Adele mit. Während der Fahrt wird das Benehmen von Early immer unberechenbarer, so dass Brian und Carrie die Angst beschleicht, vielleicht einen echten Serienkiller im Auto zu haben… [Sonntag 0:40 Uhr ARD]