ZDF sucht die größten Erfindungen
Mal wieder präsentiert das ZDF eine „Unsere Besten“ Sendung. Am 30. März beginnt die 4wöchige Wahlphase. Präsentiert wird das Ganze von J.B. Kerner zusammen mit ZDF-Journalisten und «Abenteuer Wissen»-Moderator Wolf von Lojewski, Diplom-Physiker Ranga Yogeshwar («Quarks & Co») und Comedian Wigald Boning («Clever!»).

Das Wahlergebnis präsentiert Johannes B. Kerner am 17. Juni um 21:05 Uhr in einer „großen Finalshow“ mit prominenten Gästen live aus Berlin.
Wer abstimmen möchte, kann dies hier tun.
Ich habe mich noch nicht genau festgelegt. Schwanke noch zwischen Antibiotikum, Dampfmaschine und Rad.
Selbst Schuld an Spam
Das Marktforschungsunternehmen Radicati Group hat vorab einige Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die sich mit dem Online-Verhalten von Anwendern beschäftigt. Die Resultate der Befragungen US-amerikanischer Internet-Nutzer belegen, dass das Verhalten vieler Anwender zum Überleben und Gedeihen von Spam und Malware erheblich beiträgt. Immerhin 31Prozent der Befragten gaben an, schon auf Links in Spam-Mails geklickt zu haben. Den „Unsubscribe“-Link haben 18 Prozent der Umfrageteilnehmer schon angeklickt – in der vergeblichen Hoffnung, damit wenigstens diesen Spammer loszuwerden.

Die Studie zeigt ferner auf, dass immer noch einer von zehn Internet-Nutzern bei Spammern Waren bestellt. Das ist für die Spam-geplagte Mehrheit besonders bedrückend, denn so lange es Leute gibt, die bei Spammern kaufen, wird es auch Spam geben. Es sollte auch keiner glauben, hier in Deutschland wären die Anwender so viel schlauer als in den USA. So dürften zum Beispiel die Auswirkungen der Gesundheitsreform etliche Internet-Nutzer dazu verleiten, auf die Angebote von zweifelhaften Online-Apotheken zu klicken. Und so lange es Leute gibt, die bei Spammern kaufen…
Fachtagung zum Thema Blogs
In der jüngsten Zeit fällt vor allem die rasante Entwicklung der so genannten Weblogs („Blogs“) und die „Camcorder-Revolution“ auf. Dem ersteren Themengebiet widmet sich nun eine Tagung der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Auf der am 07. und 08. Mai in Wiesbaden stattfindenden Tagung werden hochkarätige Journalisten, Medien-Macher aber auch Medien-Kritiker die wichtigsten Internet-Projekte vorstellen, diskutieren und kritisieren. Dabei untersuchen sie die Rahmenbedingungen und Zukunftsperspektiven von neuen Formen der Kommunikationsorganisation und Bürgerbeteiligung und diskutieren die Wirkungen von Weblogs auf die demokratische Öffentlichkeit. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage: Wie wird sich der Journalismus verändern, wenn der Einfluss der Blogger zunimmt?
Zum Positiven, denk ich doch. Zumindest wenn man unsere Troika (Goettine, Champster, meine Wenigkeit) einbezieht 🙂
Öl um jeden Preis
ExxonMobil will im Naturschutzpark Alaska nach Öl bohren.
Die Havarie der Exxon Valdez vor der Küste Alaskas jährt sich heute zum sechzehnten Mal. Bei dem größten Öltanker-Unfall in der Geschichte der USA wurde 1989 ein vorher fast unberührtes, extrem empfindliches Naturgebiet mit 40.000 t Rohöl verseucht. Rund 250.000 Seevögel, 2.800 Seeotter und mehrere Hundert Robben starben.

Seit Jahrzehnten will die Ölindustrie im Naturschutzreservat „Arctic National Wildlife Refuge“ von Alaska nach Öl bohren und dieses fördern. Immer wieder wurde ihnen die Genehmigung verweigert. Doch Präsident George W. Bush, der die heimische Ölproduktion zum nationalen Sicherheitsbedürfnis erhoben hat, hat am 16. März im Senat mit einem denkbar knappen Ergebnis von 51 zu 49 Stimmen den Durchbruch errungen.
[i]Ganz toll, so gehts natürlich einfacher. So muss man keinen Krieg führen, so sterben keine Amerikaner. Naja höchstens ein paar Millionen Tiere und auf lange Sicht auch der Planet, aber sowas interessiert uns ja heute nicht. Also weiter so![/i]
Bekenntnisse eines Wirtschaftskillers
John Perkins war früher ein sogenannter Wirtschaftskiller. Er arbeitete offiziell für die Beratungsfirma Main, sein wirklicher Arbeitgeber war jedoch der amerikanische Geheimdienst NSA. Über diese Zeit seines Lebens hat er nun ein Buch geschrieben.

Unter dem Titel ‚Bekenntnisse eines Economic Hit Man‘ macht er die Methoden öffentlich, die die USA anwenden, wenn sie andere ‚Staaten um Billionen betrügen‘. Hauptsächlich sind Entwicklungsländer Opfer dieser Machenschaften. Diese werden mit frisierten Gutachten dazu gedrängt, Kredite aufzunehmen. Von den verschuldeten Ländern werden dann später ‚Gefallen‘ eingefordert. Dies reicht von billigem Öl hin bis zu Stimmen in der UNO-Vollversammlung.
Wenn man der Quelle Glauben schenken kann, versteht man, warum Wolfowitz Weltbank-Chef werden soll.
Bin Laden goes Pop
Die New Yorker sind schockiert: Wafah Bin Ladin, Nichte von Terroristenführer Osama Bin Laden, versucht, im «Big Apple» eine Popkarriere zu starten.

Die 29-jährige Jet-Setterin, die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 von New York nach London floh, nahm dort laut der britischen Zeitung «Sun» mit Madonnas Produzent Nelle Hooper ein paar Songs auf. Jetzt ist sie nach New York zurückgekehrt und will die Stadt musikalisch erobern. Bislang allerdings mit null Erfolg.
Ok, laut Quelle will sie niemand haben, aber einen Blog ist es doch auf alle Fälle wert 😆
Schluss mit Lustig!
Peter Lustig wird mit seiner Kindersendung ‚Löwenzahn‘ aufhören. Der 67-Jährige will sich seinen Hobbys widmen und zieht sich nach 25 Jahren ‚Löwenzahn‘ zurück.
Zum Ende der Serie wird es ein ‚Löwenzahn‘-Spezial geben, mit dem 70-minütigen Film ‚Die Reise ins Abenteuer‘. Außerdem wird am 15. und am 16. Oktober eine ‚Löwenzahn-Nacht‘ ausgestrahlt. Das ZDF wird nach den Worten der zuständigen Redaktionsleiterin Barbara Biermann das Konzept von „Löwenzahn“ fortsetzen und ist derzeit auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger, der in den Bauwagen in Bärstadt einziehen soll.
Schade schade, aber wohl scheinbar nicht das Ende für Löwenzahn. Auch wenn ichs nur selten sehe, wärs doch schade drum.
Knüppel aus dem Sack
Damit die Managertöchter und -söhne beim Studium wieder unter sich bleiben, einigten sich die unionsregierten Bundesländer auf eine Studiengebühr von »maximal« 500 Euro pro Semester.

Doch Arbeitgeber, Wirtschaftsforscher, Rektoren halten nichts von der Obergrenze und sind sich einig: 500 Euro seien viel zu wenig. Dann könnten sich nämlich unter Umständen ein paar Arbeiterkinder das Studium trotzdem noch leisten…
Wie alt ist Mr. Burns
Auch wenn ich euch langweile, ich fand es lustig. Die kleinen feinen Informationen, die in den Simpsons-Folgen versteckt sind und die man so einfach auch nicht mitbekommt.

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In der Folge „Goo Goo Gai Pan“ der 16. Simpsons Staffel wird indirekt das Alter von Mr. Burns verraten. Wenn es richtig ist, ist er älter als alle bisherigen Vermutungen…
„According to Burn’s license, it expires in 1909. Subtract 21 years (the age in which a first license usually expires), and Burns was born in 1888. Making him 117 years old.“
Wolfowitz-Wahl zum Weltbankchef: Deutsche Regierung dafür
Bundeskanzler Gerhard Schröder und Außenminister Fischer haben sich beide klar auf die Seite des zur Wahl stehenden US-Politikers Wolfowitz gestellt.

Schröder habe sich mit dem US-Präsidenten Bush vor kurzem per Telefon unterhalten und ihm zugesagt, dass Deutschland Wolfowitz bei der bevorstehenden Wahl nicht in die Quere kommen werde, so der Kanzler in einem Interview weiter.
Es ist scheinbar mal wieder Zeit, sich bei den USA anzubiedern. Wie kann man nur ernsthaft einen Vater des Irak-Krieges in einer solchen Position wollen?
