Lebenszeichen von Depeche Mode
Was seit Wochen als Gerücht in Fankreisen kursiert, wird jetzt offiziell von Mute Records bestätigt: Das neue Album von Depeche Mode, woran seit Januar im kalifornischen Santa Barbara zusammen mit dem Produzenten Ben Hillier gearbeitet wird, erscheint bereits in diesem Herbst.

Eine Vorabsingle ist für September im Gespräch. Frontmann Dave Gahan erklärt: „Es ist ein wunderbares Gefühl wieder zusammen im Studio zu sein und wir sind alle begeistert von dem neuen Material. Wir haben ein unglaublich gutes Gefühl, was das neue Album betrifft. Ben Hillier hat eine ganz neue Dynamik in die Band gebracht, die wir sehr inspirierend finden.“
Juchu, ich kanns gar nicht erwarten. Endlich wieder was neues von DeMo 🙂
Mal wieder Google
Diese Funktion gibt es zwar schon ewig, aber es kennt sie nicht jeder.
Mit bestimmten Suchbefehlen lassen sich gezielt Internetseiten nach beliebigen Dateitypen durchsuchen: Sucht man also beispielsweise nach Musikdateien gibt man bei Google ein:
-inurl:htm -inurl:html intitle:“index of“ mp3
und als Ergebnis bekommt man ca. 164k Seiten mit offenen Verzeichnissen 🙂
Killenviren mit US-Poststempel

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Tausende Labore weltweit aufgefordert, Virenstämme zu vernichten, die für Experimente zur Verfügung gestellt wurden. Grund: Die Proben enthalten den Erreger der Asiatischen Grippe, die im Jahr 1957 Millionen Menschen getötet hat.
Der äußerst gefährliche Virenstamm stammte von einer US-Biotech-Firma, die ihn seit Jahresbeginn an mehr als 3700 Labore weltweit verschickt hatte – auch an sechs deutsche Institute in Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz.
Das tödliche Virus war von der Firma Meridian Bioscience mit Sitz in Cincinnati, Ohio, an rund 3700 Labore in 18 Ländern verschickt worden – die meisten davon in den USA. Das Unternehmen hatte den Auftrag, eine Influenza-A-Probe für Testkits herzustellen, mit denen Labore interne Qualitätskontrollen ihre Arbeit durchführen. Statt der vorgesehenen H3N2-Viren wählte Meridian Bioscience dafür den tödlichen H2N2-Erreger aus. Weil die H2N2-Erreger seit Ende sechziger Jahre nicht mehr zirkulieren, sind zumindest jüngere Menschen nicht mehr gegen die Asiatische Grippe geschützt.
Immer wieder toll, wie sorgsam mit solchen Dingen umgegangen wird. Besonders da man das Ganze ja sogar als Massenvernichtungswaffe bezeichnen kann. Vor solchen habe ich tausendmal mehr Angst, als damals vor den irakischen.
Erst Klingel, dann Single

Man kennt das: Da schafft es ein Lied in die Charts, wächst heran zum veritablen Ohrwurm, nur um bald darauf per Klingelton totgedudelt zu werden. Das kann man auch anders machen, findet Capitol Records – und veröffentlicht die neue Coldplay-Single als Klingelton, bevor sie als CD veröffentlicht wird.
Für die krisengebeutelte Musikindustrie gilt der Handymarkt als Hoffnungsträger, denn längst macht sie mit vielen Liedern in „Kurzversion“ mehr Geld als mit den Charts-Singles.
Als Coldplay-Fan freue ich mich natürlich auf die Single und das darauffolgende Album. Vorher allerdings mit Klingeltonwerbung davon gequält zu werden…. *schauder*
Steuer, Schuld und Sühne

Ab mit der Steuererklärung zum Finanzamt Sankt Augustin. Damit alles seine Ordnung hat. Doch da merkt der ehrliche Rentner: Er hat sich vertan! Seine Aktien haben über 17.000 DM Gewinn gemacht. Er hat dem Finanzamt glatt zu wenig angegeben. Das muss er sofort melden. Rudolf B. ruft die Behörde an.
Dort freut man sich über den ehrlichen Steuerzahler. „Danke, klar“, sagt die nette Dame vom Finanzamt, „das kriegen wir hin“. So tippt sie einfach den richtigen Betrag ein: 17.067 DM. Doch leider vergisst sie, den alten Betrag zu löschen. Deshalb steht da jetzt eine irre Summe: über eine Milliarde Mark. Für das angebliche Einkommen von über einer Milliarde muss der Rentner Steuern zahlen, ziemlich viel Steuern. Um genau zu sein: über 287 Millionen Euro. Noch unter Schock ruft er wieder die Behörde an, um ihr zu sagen, dass da etwas nicht stimmen kann. Die nette Dame vom Finanzamt reagiert prompt: „Ein Tippfehler, tatsächlich. Na, das korrigieren wir mal schnell, so.“
Der Finanzapparat kriegt den Tippfehler nicht in den Griff – und das Amt schlägt erneut zu. Das merkt der Rentner als er von seinem Konto Geld abheben will. Das geht nicht. Sein Konto ist gepfändet. Zehn Millionen Euro will das Finanzamt – Steuervorauszahlung.
Er nimmt sich einen Anwalt. Der Anwalt schreibt einen zweiseitigen Brief an das Finanzamt, mit Erfolg. Jetzt hat der Rentner Ruhe und der Anwalt Zeit, sein Honorar auszurechnen, mit Hilfe der Bundesgebührenordnung für Anwälte. 287 Millionen Euro Streitwert, das macht ein Honorar von 2,3 Millionen Euro. Bezahlen muss das der Staat.
Ich fand das einfach nur zu lustig, sowas kann wirklich nur in deutschen Amtsstuben passieren. Das die Anwaltskosten aus Steuergeldern beglichen wurden, brauche ich ja wohl nicht extra sagen.
Das nächste Ziel
Der israelische Ministerpräsident hat mit George W. Bush offenbar auch über einen Militärschlag gegen Teheran gesprochen.

Ariel Scharons Delegation habe dem US-Präsidenten Luftaufnahmen von Atomanlagen im Iran präsentiert, meldete der israelische Rundfunk am Dienstag. Außerdem seien Bush Informationen des israelischen Geheimdienstes zum iranischen Atomprogramm vorgelegt worden. Das Programm ist demnach bereits sehr weit fortgeschritten.
Für mich stinkt das schon wieder nach Krieg. Ähnlich hat es beim Irak ja auch angefangen >:-(
Neuer Server neues Glück
Nachdem Cybton in letzter Zeit ständig ausfiel und ich mich seit heute nicht mehr auf meinem Blog einloggen konnte, habe ich mich schweren Herzens dazu entschlossen, auf anderen Webspace zu wechseln. Hoffen wir, dass jetzt alles stabil läuft. Falls noch kleine Fehler auftreten, bitte ich dies zu entschuldigen.
Offline Wikipedia

Jeder hat seine Lieblungsadressen im Netz. Bei mir sind es Google, Spiegel Online und verschiedene Blogs. Auf eine Addy will ich in letzter Zeit allerdings auch nicht mehr verzichten und zwar auf Wikipedia. Da aber nicht jeder eine Flatrate hat und der Griff zum Brockhaus zu lästig ist, gibts nun etwas ganz feines. Die Wikipedia-DVD zum Downloaden 🙂
Frösi Comeback
Ostalgie im Blätterwald: Das Kindermagazin „Fröhlich sein & singen“, kurz „Frösi“, erschien von 1953 bis 1990 in der DDR und galt als „Micky Maus“ des Ostens. Ende April bringt ein kleiner Berliner Verlag das Heft neu heraus.

Angepeilt werde mit dem neuen Heft eine Zielgruppe zwischen acht und zwölf Jahren. Gimmicks, wie etwa in der „Micky Maus“, werde es keine geben. „Die meisten Magazine heutzutage“, so Wishöth, „unterschätzen ihre Leser. Sie trauen der Intelligenz der Kinder nicht.“ Darum verzichte man bei dem Berliner Verlag auf Plastikspielzeug und setze auf geistige Werte. „Es ist sicher möglich, dass nicht alle Leser alle Rätsel lösen können. Wir wollen aber auch kein Heft machen, das allen gefällt.“
Das klingt doch schonmal sehr gut. Da hegt man tatsächlich die Hoffnung, dass eine pädagogisch wertvolle Zeitschrift auf den Markt kommt. Freundschaft!
Erschummeltes Grand-Prix-Ticket

Durch ihre Hitparaden-Platzierung konnte sich Gracia in letzter Minute einen Startplatz für den Grand-Prix-Vorentscheid sichern – und gewann den Wettbewerb. Jetzt steht ihr Produzent in Verdacht, die Charts manipuliert zu haben. Neben dem aktuellen Titel „Run & Hide“ der deutschen Grand-Prix-Kandidatin Gracia sind auch die Gruppen Vanilla Ninja („I know“, „Blue Tatoo“) und Virus Incorporation („Heaven is a place on earth“) betroffen. Das erklärten der Bundesverband Phono und das Marktforschungsunternehmen Media Control in Baden-Baden, das wöchentlich die Platzierung der Top 100 der Musikbranche ermittelt. Gegen den Produzenten David Brandes, der für alle der betroffenen Künstler tätig ist, bestehe der Verdacht der Chart-Manipulation, weil er mit gezielten Aufkäufen von CDs in Verbindung gebracht werde, hieß es am Montag.
Brisant an der ganzen Affäre: Gracia hatte sich im März nur über ihre Chart-Platzierung („Wild Card“) für die Grand-Prix-Vorausscheidung qualifiziert und dann prompt gewonnen. Wenn sich nun aber herausstellen sollte, dass der 20. Platz ihres Songs „Run & Hide“in den Hitlisten erschummelt war, könnten die Karten für den Grand Prix neu gemischt werden.
Fragt sich nur, womit er das finanziert haben soll. Wie dem auch sei, hoffentlich hat er die CDs gleich ihrem einzigen Zweck, der Vernichtung, zugeführt 
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