Apr
24

Ungewollte Blutspende

Geocaching       Trackback

Freitags ab 1 macht jeder seins (oder so). Getreu diesem Motto ging es heute in Begleitung vom Champster in den Luppewald. Es sollte eine entspannte Cachetour werden. Zwar mit einer nicht unerheblichen Wegstrecke, aber dafür aller paar Meter mit einem Cacheversteck als Belohnung. Soviel zur Theorie. In der Praxis zeigte sich uns, dass der Luppewald einige stehende Wasserstellen beherbergt, welche im Winter gar kein Problem darstellten. Allerdings haben wir es nun mittlerweile Frühling und wer gehofft hat, dass die Mücken im Winter alle erfroren sind, liegt leider falsch. Ich sage euch, die Viecher haben alle überlebt und z. Z. leben sie im Luppewald, um Kräfte zu sammeln. Für die Minivampire waren wir nur Nahrung und genau das zeigten sie uns auch spontan und ohne müde zu werden.

Gefühlte 2 l Blut weniger in den Adern und 12 Caches mehr in der Statistik verließen wir dann den Wald. Es sei aber bemerkt, dass wir trotz wirklich sehr intensiven querfeld -waldein keinerlei Zecken eingesammelt haben. Vielleicht lag es ja daran, das wir direkt am Anfang eine Ansammlung von Bärlauchpflanzen durchquert haben und deren Geruch an unseren Schuhen/Hosen keinerlei Leben mehr zuließ. Tatsächlich riecht momentan unser Flur immer noch exakt wie dieses Bärlauchfeld.

Bewegungsprofil: 10,8 km vorbei an Milliarden Mücken

5 Antworten zu “Ungewollte Blutspende”

  1. Ronnie sagt:

    Da erinnert ihr mich übrigens daran, dass ich nächste Woche unbedingt Bärlauch pflücken wollte, bevor er zu blühen beginnt. Oder blüht er schon?

  2. Goettine sagt:

    Jap, dort blühte er schon! Also zumindest ein Teil. Was hast du denn vor damit zu machen? Wir überlegen nämlich auch. Vielleicht ein Pesto?!

  3. Ronnie sagt:

    Ja, ein Pesto und/oder eine Bärlauchbutter. Ich mag das Zeug einfach. Es schmeckt und man stinkt nicht so derbe, als hätte man Knoblauch gefuttert. Das passt auch gut so aufs Brot. Ein Blatt Bärlauch und dann z.B. Schinken drauf. Mhh.

    Nur wenn er zu lange blüht (ich weiß gerade nicht aus dem Kopf wie lang), dann wird er ungenießbar.

  4. Goettine sagt:

    Er wird ungeniesbar, bzw. schmeckt nicht mehr, aber er wird nicht giftig, oder?

  5. Ronnie sagt:

    Nein giftig ist nur die ähnlich aussehende „Herbstzeitlose“, welche man aber durch zerreiben und riechen unterscheiden kann. Bärlauch riecht ähnlich wie Knoblauch, die anderen eben nicht.

    Leider wird der Bärlauch bitter, nachdem er länger geblüht hat.

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