Jan
30
2008

Voyeurismus

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Nein, das ist kein Fetisch von mir, ich konnte mir den Gedanken nur nicht verkneifen als ich mit dem Fernglas auf unseren Balkon stand. Kurz zuvor führte ich ein interessantes Gespräch mit meinem Automechaniker (ich muss dazusagen, dass die Werkstatt direkt hier nebenan ist). Eben dieser fragte mich, ob ich von unseren Balkon aus das Völkerschlachtdenkmal in Leipzip (<- !!!) sehen könnte. Ich hielt es für einen Scherz, ist das dann doch eine echt große Entfernung mit einigen Hindernissen im Weg. Er beharrte aber darauf, es von einem Baugerüst am Nachbarhaus aus gesehen zu haben. Was soll ich sagen, nach 5 Minuten Horizontabsucherei mit optischen Hilfsmitteln (an dieser Stelle Dank an meinen Vater) wurde ich tatsächlich fündig... echt ungelaublich! Leider war es etwas schwierig, ein Foto zu machen. Um ehrlich zu sein habe ich einfach meine Handykamera hinter das Fernglas gehalten. Mit der teuren 12x optischen Zoom Digicam war es leider nicht möglich, ein brauchbares Bild zu bekommen. Wie auch immer, ich denke man erkennt es trotz der nicht ganz optimalen Voraussetzungen... das Wetter war nämlich auch nicht das tollste 🙄

Da hier vielleicht nicht jeder weiß, was das Völkerschlachtdenkmal symbolisiert, an dieser Stelle mal noch ein wenig Geschichtsunterricht: Vom 16. bis 19. Oktober 1813 fand vor den Toren der Stadt Leipzig die sogenannte Völkerschlacht statt. Sie führte im Rahmen der Befreiungskriege zu einer Niederlage Napoleons gegen die Truppen der Österreicher, Preußen, Russen und Schweden. Und damit ihr wisst, wie das gute Stück von Nahen aussieht… Ok, ich gebe es zu, das Bild ist von maps.live.com, also von einem Satelliten – und damit von noch weiter weg – ich hoffe ihr versteht diesen Post trotzdem 😎

Da es mich dann doch interessierte, wie groß die Entfernung wirklich ist, habe ich einmal Google Earth befragt. Knappe 30 Kilometer – nicht schlecht, oder?!


zum Vergrößern – Bilder anklicken

Jan
25
2008

TV-Tipp fürs Wochenende

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Der prahlerische Despot Adenoid Hynkel herrscht in Tomanien, einem Polizeistaat mit Konzentrationslagern und Gettos für die jüdische Bevölkerung. Als ein einfacher jüdischer Friseur, der dem Diktator wie aus dem Gesicht geschnitten ist, aus einem KZ entkommt und mit Hynkel verwechselt wird, kommt es zu überraschenden Ereignissen. [Samstag 23:15 Uhr NDR]

Jan
22
2008

unverbogene Löffel

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Ich hätte es ja vorher wissen müssen, nur irgendwo in mir wollte ich der Massenverarschung dem „Ãœbersinnlichen“ mal eine Chance geben. Ok, wir haben nicht zu viele Löffel, aber 2 waren wir bereit Urinella Uri Geller zu opfern. Was soll ich sagen, außer Blasen an den Fingerspitzen ist nichts passiert, aber war ja auch klar 😎

Jan
18
2008

TV-Tipp fürs Wochenende

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Drei Geschichten aus dem Moloch Mexiko-City: Ein Jugendlicher aus einem armen Stadtviertel träumt von Reichtum und Glück durch illegale Hundekämpfe; ein Model wird durch einen Autounfall zum Krüppel; ein Stadtstreicher nimmt sich eines verletzten Kampfhundes an, dessen Mordlust er jedoch nicht kontrollieren kann. Die lose miteinander verwobenen Episoden eint eine aggressive Bildsprache und ein schneller Rhythmus, mit denen der Film eindrucksvoll und intensiv das Bild einer entmenschlichten Welt voller zerbrochener Illusionen zeichnet, am Ende aber mit einem kleinen Hoffnungsschimmer aufwartet. (Läuft zwar nicht wirklich am Wochenende sondern kurz nach Mitternacht am Montag, aber was solls…) [Mo 00:45 Uhr MDR]

Jan
16
2008

Strom sparen in der Multimediaecke

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Ich hatte ja schon versprochen, noch etwas zum Thema Stromsparen am PC zu schreiben und will dies hiermit dann nun endlich tun. Angefangen habe ich erstmal mit dem wirklich naheliegensten, den Energiesparoptionen von Windows. Mein TFT schaltet sich jetzt nach 3 Minuten Nichtbenutzen aus, was danach ca. 20 Watt spart. Zusätzlich fahren dann nach 30 min die ungenutzen Festplatten herunter (Stromverbrauch leider noch nicht gemessen), was ich mir allerdings nochmal überlegen werde, da ja jedes Hoch- und Herunterfahren der Festplatten deren Lebenszeit verkürzt. Ich habe sogar schon getestet, meine CPU herunterzutakten, dies aber dann doch schnell bleiben lassen, da es sich logischer Weise auch ziemlich arg auf die Arbeitsgeschwindigkeit auswirkte. Was mich dann allerdings noch überzeugt hat, war ein kleines feines Tool namens CPUIdle, welches ich vor geraumer Zeit schon einmal im Dauereinsatz hatte. Das Programm fährt den Prozessor in den Ruhemodus, wenn er nicht wirklich voll ausgenutzt wird. Dieser Effekt ist tatsächlich messbar und beträgt bei meinem betagten Athlon XP 10 Watt. Das Ganze ist dann natürlich eine kleine Kettenreaktion, denn durch das Stromsparen entsteht auch weniger Abwärme bei der CPU, was zum einen den Lüfter langsamer drehen lässt und die Lebenserwartung des Prozessors erhöht.

Mein größter Stromfresser war dann allerdings der Fernseher, lief er doch irgendwie grundsätzlich nebenbei, wenn ich am PC saß. Ja ich gebs zu, ich bin ein TV-Junkie. Die 100 Watt meiner Großbildglotze versuche ich jetzt aber zu sparen. Dank meiner DBox und dem Einsatz eines Programm namens VLCRape streame ich jetzt das Bild direkt auf den Rechner und schaue nebenbei im „Fenster“ TV. Reicht wirklich völlig aus und beruhigt das Geizhalsgewissen Stromsparergewissen. Zu guter Letzt schalte ich jetzt meinen PC nach dem Herunterfahren über eine Steckerleiste vollständig aus, denn ATX-Boards schlucken auch dann noch Strom, wenn sie vermeintlich aus sind (Stichwort Wakeup on Lan usw.). In meinem Fall gönnte sich der PC stolze 5 Watt ohne dass er etwas sinnvolles tat.

Ein wahrer Stromsparer ist allerdings unser Laptop, denn dieser kommt im Normalbetrieb mit ca. 25 Watt aus. Besser gehts wirklich nicht, aber ich will irgendwie nicht auf den Luxus meines DesktopStromverschwenders verzichten 🙄

Jan
11
2008

Wer starb als ihr geboren wurdet?

Ok, direkt an meinem Geburtstag starb nur ein mexikanischer Komponist names Carlos Chávez. Allerdings starben am 02. August z.B. auch Paul von Hindenburg (1934) und Alexander Graham Bell (1922), immerhin. Recht interessant einmal den umgekehrten Weg zu gehen… sonst gibts ja nur Seiten, die anzeigen, wer noch an dem Tag geboren wurde. Schaut einfach mal selbst 😉 [justsayhi.com/bb/death]

Jan
11
2008

TV-Tipp fürs Wochenende

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2019: Lincoln Six-Echo (Ewan McGregor) und Jordan Two-Delta (Scarlett Johansson) sollten eigentlich glücklich sein. Sie leben mit Tausenden weiterer Insassen in einer utopischen, hermetisch von der (angeblich) kontaminierten Außenwelt abgeschotteten Wohneinheit in Sicherheit. Ihr Tagesablauf wird vom System und dem Personal der Anlage klar geregelt, aber außer dem latent rebellischen Lincoln ist niemand so recht unzufrieden mit seinem monotonen Alltag. Albträume, in denen er ertrinkt, quälen ihn. Immer ungeduldiger stellt er sein Eingeschlossensein in Frage. Das missfällt dem Institutsleiter Merrick (Sean Bean), der ihn im Auge behalten will. [Sonntag 20:15 Uhr Pro7]

Jan
10
2008

Den Stromfressern auf der Spur

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Was schluckt wie viel Strom? – Diese Frage stellte ich mir schon eine Weile und da es diese Woche im Kaufland günstig einen „Stromzähler“ gab, habe ich da mal spontan zugegriffen. Im Prinzip funktioniert das Ding recht simpel. Man steckt es zwischen Steckdose und Endgerät(e) und kann dann sehen, wie viel Watt (bzw. kwh, V, Hz usw.) durch die Leitung fließen. Ansich haben wir schon bei all unseren Geräten, die wir neu anschaffen mussten, auf den Stromverbrauch geachtet (Energiesparlampen, A+ Kühlschrank, Induktionsherd….) aber was mich wirklich interessierte, war meine „Entertainmentecke“ im Wohnzimmer. Um es kurz zu machen, mein guter alter PC (500W Netzteil, Athlon XP 2400, 3 Festplatten, GeForce 7600 GS, Samsung Syncmaster 940BW TFT) schluckt im Schnitt 150 Watt. Unter Volllast habe ich es noch nicht getestet, aber um ehrlich zu sein, ich hatte echt mehr befürchtet. Wenn ich dann allerdings noch meinen Röhrenfernseher (72 cm Bilddiagonale) und die Dbox zuschalte, sind es dann schon rund 280 Watt. Wirklich eine Menge, aber man hat ja nicht immer alles gleichzeitig laufen 🙄 Ich werde allerdings versuchen, in Sachen PC den Stromverbrauch zu senken, aber dem widme ich dann einen zukünftigen Beitrag.

So, und wenn jetzt jemand errät, was ich gerade im TV schaue, bekommt er nen Keks :mrgreen:

Jan
09
2008

Schweizer Käse

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… so könnte man die Wände hier bezeichnen und das brachte mich vor 3 Tagen leicht zur Verzweiflung. Als ich unser neu erwobenes Verdunklungsrollo im Schalfzimmer anbringen wollte und dafür den Bohrer schwang, bröselte mir soviel Beton Sand aus dem Loch (in mein Gesicht), dass anstelle des geplanten 6er Dübels ein 10er passte, der allerdings auch nicht wirklich halt fand. Tolle Sache – vor allem, wenn man die Halterungen für das Rolle recht penibel ausmessen musste, da es sonst nicht passen würde. Uns blieb also erstmal nichts weiter übrig als die Krater mit ein paar Kilo Spachtelmasse zu befüllen, die Dübel reinzustecken und dem Ganzen ein paar Tage Zeit zum Trocknen zu geben. Heute war es dann soweit, es auf einen Versuch ankommen zu lassen. Was soll ich sagen, es scheint zu halten, wie man unten sieht und dunkelt auch wirklich recht überzeugend ab.

Ich hoffe mal, es kommt nicht doch noch runter 🙄

Jan
04
2008

TV-Tipp fürs Wochenende

TV-Tipp       Trackback

Diesmal, als eine kleine Premiere, ein Film, den ich selbst noch nicht gesehen habe. Da die Goettine das Buch allerdings so toll fand, wird heute die ZDF-Neuverfilmung (Teil 1/4) zum Filmtipp: In der Verfilmung von Leo Tolstois Meisterwerk „Krieg und Frieden“ bestimmt eine Fülle von Figuren den Verlauf der Handlung, deren Schicksal durch die napoleonischen Kriege auf dramatische Weise verwoben wird. Der Film beginnt, wie der Roman, 1805 in den eleganten und mit Gerüchten prall gefüllten Salons einer adligen Gesellschaft, auf der sich drei unterschiedlich gesinnte Familien wieder begegnen. Ihre gemeinsame Geschichte ist es, die uns ab diesem Zeitpunkt in ein Gefühlsbad aus Liebe, Hass, Rachsucht, Intrigen, Schmerz und Trauer eintaucht. Sie führt uns mit ihren zeitlosen Emotionen vor Augen, dass Geschichte immer mit menschlichen Geschichten verbunden ist, dass Krieg nichts Abstraktes und Entferntes ist, dass er zu jeder Zeit und überall das Leben verändern kann und dass jede Entscheidung im Leben die richtige oder die falsche sein kann. [Sonntag 20:15 Uhr ZDF]

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