Jan
01

Neujahrscaching

Geocaching       Trackback

Auch wenn wir vom gestrigen Abend noch etwas gerädert waren, wollten wir den Tag nicht einfach so verstreichen lassen. Also ging es mal wieder raus an die frische Luft. Diesmal erneut in Begleitung meiner lieben Eltern, welche auf dem Weg zum ersten Cache den anstrengen Marsch quer übers gefrorene Feld problemlos mit uns meisterten.

Vorbei am vereisten See inklusive Schlittschuhfahrern ging es schnurstracks zum Versteck und wieder hielten wir einen kleinen Happy Caching Geocoin in der Hand. Nach dem Loggen gings dann schnell zurück zum Auto, schließlich galt es noch vor der Dunkelheit den nächsten Cache zu erreichen. Da er aber recht nah lag und man quasi fast direkt daneben parken konnte, war das kein Problem. Die reich gefüllte Kiste enthielt allerlei Coins und Travelbugs. 2 Münzen, einen Boo’s Mueller Memorial Geocoin und einen besonders schmucken Templer Coin, nahmen wir spontan mit.

Der Coin mit dem Templerkreuz möchte nur in Burgen, Kirchen oder Klöstern versteckt werden, also werden wir wohl erstmal einen geeigneten Cache suchen müssen.

Bewegungsprofil: 1,7 km bei frostigen Temperaturen

Dez
30

Lange hat’s gedauert

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… aber heute haben wir die freie Zeit genutzt und sind nochmal nach Bad Dürrenberg gefahren. Dort hatten wir ja schließlich noch eine offene Rechnung. Damals fehlte dort ja ein Schild und dadurch konnten wir einen Wert nicht finden, auf den wir aber nicht verzichten konnten. Da wir allerdings trotzdem die Runde gelaufen waren, blieb uns heute ein großes Stück des Weges erspart, denn die Koordinaten des Finals befanden sich schon im Garmin. Gut so, denn es war heute wirklich eisig draußen. Diesmal konnte sich das gute Stück aber nicht vor unseren Blicken verstecken, wir fanden es problemlos. Ebenso wanderte wieder ein Travelbug in unsere Statistik und der vom letzten Mal fand ein neues Versteck.

Danach ging es direkt weiter zum nächsten Cache und hier war das Versteck wirklich interessant. Ich sag nur Magnet und Leitplanke… Diese beiden Caches waren wirklich sehr einfach und schnell gefunden. Leider gelang uns das dann beim dritten und damit letzten auf unserer heutigen Liste nicht. Wir hatten zwar eine Vermutung, wo er versteckt liegt und durch Lesen der Kommentare bestätigte sich diese im nachhinein, aber dummerweise machte uns scheinbar die Kälte einen Strich durch die Rechnung. Es galt, die Schutzkappe auf einem Pfeiler zu entfernen, aber eben diese war festgefroren und ließ sich auch mit Gewalt nicht lockern. Also erneut ein Cache in Bad Dürrenberg, den wir erstmal verschieben müssen.

Bewegungsprofil: 3,9 km zu Fuß und 2,9 km per Cachemobil

Dez
28

Blutstein & neuer Cache

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Da denkt man mal, man würde als erster einen neuen Cache finden. Seit gestern gibt es ihn, trotzdem waren wir leider nur die dritten, die ihn gefunden haben. Aber immerhin konnten wir wieder mal einen Travelbug einsammeln und die Aussicht Richtung Halle/Neustadt hatte auch etwas.

Die Zeit bis zum nächsten Weihnachtsbesuch wurde zwar knapp, aber einer ging noch und dieser lag sogar an einer interessanten Stelle. Da ich gerade etwas faul bin und es auch schon relativ spät ist, kopiere ich den Text einfach mal: „Es trug sich zu am 11. September des Jahres 1858. Der Holzhändler Rosahl aus Schiepzig versprach dem Arbeiter Rose, ihn reichlich zu belohnen, wenn er den Zimmermann Schliebe aus Lieskau ermordet. Rose legte sich daraufhin zwischen Lieskau und Schiepzig in den Hinterhalt, um dem Schliebe, den er genau kannte, aufzulauern. Während der Dämmerung sah er einen Menschen des Weges daherkommen. Diesen Menschen erschoss er, da er ihn für den Schliebe hielt. In Wirklichkeit war es der 17-jährige Kantorssohn Harnisch. Dieser Mordfall wurde zum Präzedenzfall (Rose-Rosahl-Fall) im Strafrecht. Es handelt sich um einen Mord aus Verwechselung. Das preußische Obertribunal verurteilte damals Rose wegen Mordes zum Tode. Das gleiche Urteil bekam der Anstifter Rosahl. An der Straße zwischen Schiepzig und Lieskau steht an der Mordstelle noch heute ein Gedenksteines für Ernst Heinrich Harnisch.“ Und genau dort findet man auch den Cache.

Wieder 2 Caches, die in unsere stetig wachsende Statistik wanderten und ein nettes kleines Maskottchen habe ich jetzt auch…

Das Bewegungsprofil ist diesmal allerdings nicht zu Fuß entstanden, da die Caches zu weit voneinander entfernt lagen.

Dez
27

Mal so nebenbei

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…funktioniert das mit dem Geocaching auch super. Weihnachtsfeiertage beinhalten ja quasi immer den Besuch bei den lieben Verwandten. Allerdings verstehen die es selbstverständlich auch, dass man nach dem reichlichen Mahl einen Spaziergang zur Verdauung machen will. Wir haben das Ganze natürlich gestern schon vorbereitet und uns einen Cache in der Nähe rausgesucht. Bei eisiger Kälte haben wir ihn auch sehr schnell und problemlos gefunden. Um ehrlich zu sein, hätten wir heute das Garmin gar nicht gebraucht. Die Recherche über Google Earth und der zusätzliche Hinweis beim Cache hätten völlig gereicht. Aber was solls, so hat man wenigstens noch ein 3 km Bewegungsprofil.

P.S. Asche auf mein Haupt, aber heute blieb die Fotoausrüstung zu Hause. Dementsprechend musste das Handy fürs Foto herhalten.

Dez
25

Bismarckturm II

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Eigentlich war es nur ein Zufall, aber es passte perfekt. Auf der Suche nach einem neuen Cacheziel stießen wir auf ein Versteck am Petersberg. Und was gibt es dort auch und was muss bei dem Multi sogar besucht werden? Richtig, ein Bismarckturm. Es war zwar nicht das näheste Ziel, aber das Wetter war perfekt, also ging es direkt nach dem Mittagessen los. Nebenbei bemerkt, ich glaube, diese Geocaching-Ausflüge helfen uns momentan ungemein, im Kampf gegen die Weihnachtspfunde die Oberhand zu behalten.

Am Petersberg angekommen mussten wir feststellen, dass wir nicht die einzigen waren, die das Wetter zum Spazierengehen nutzten, also hieß es erneut unauffällig sein. Da dieser Cache mal wieder unseren „Lieblingssport“ das Peilen beinhaltete, war es umso spannender. Das Problem dabei ist nämlich, dass man von einem bestimmten Punkt aus, einen anderen in einer bestimmten Entfernung anpeilen muss. Stellt man dann am 2. Punkt fest, dass etwas schief gelaufen ist, hilft alles nichts, man muss an Punkt Nr. 1 zurück und das Ganze wiederholen. Natürlich kamen wir auch in den Genuß und durften den Weg 2x laufen. Ist ja auch eigentlich logisch, dass wenn man nicht wirklich an der richtigen Stelle steht und peilt, man zum Schluß total verpeilt ist (haha *g*).

Nach der Korrektur ging alles aber ohne Probleme und wir hielten den Cachebehälter recht schnell in unseren Händen. Einmal wieder wanderte damit ein Travelbug in unserer Statistik. Dieser startete seine Reise in Kalifornien und hat schon stolze 25579.8 km auf dem Buckel.

Der Petersberg ist wirklich immer wieder ein tolles Ausflugsziel. Schade, dass wir heute nicht die Zeit gefunden haben, dem kleinen Bergzoo einen Besuch abzustatten. Dies wird aber irgendwann garantiert nachgeholt, da sich in der Nähe noch ein anderer Cache befindet, bei dem uns heute die Dunkelheit einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.

Bewegungsprofil: 5,3 km rund um den Petersberg

Dez
23

Bismarckturm

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Unser heutiges Ziel war mal wieder eine Sehenswürdigkeit, deren Existenz mir bis gestern nicht bekannt war. Gemeint ist der Bismarckturm in Lützschena bei Leipzig, welcher 1915 zu Ehren seines Namensgebers eingeweiht wurde. Leider hatten wir heute nicht die Möglichkeit, dieses imposante Bauwerk von innen zu besichtigen, aber auch von außen ist es schon ein recht interessant. Natürlich waren wir nicht einfach mal so dort, natürlich nicht…

Es wartete wieder ein Cache. Allerdings wartet er jetzt immer noch, denn trotz intensiver Suche konnten wir ihn nicht finden. Sehr merkwürdig, schließlich sollte dies eigentlich gar kein schwieriger Cache werden. Wir hatten aber zur Sicherheit noch ein paar angrenzende Verstecke auf unserer Liste und hier waren wir dann endlich erfolgreich. Um genau zu sein, beide Male die Goettine mit ihren Adleraugen.

Aus dem ersten bargen wir sogar wieder einen kleinen Geocoin. Um den 2. Cache zu erreichen, stand erstmal wieder ein Fußmarsch auf dem Programm, aber das sind wir ja mittlerweile gewöhnt. Hier stimmten zwar die Koordinaten so ziemlich überhaupt nicht, aber die kleine Dose war Gott sei Dank recht schlecht getarnt, sodaß man sie schon aus einiger Entfernung sehen konnte.

Insgesamt also wieder ein sehr erfolgreicher Ausflug, wobei mich der vergeblich gesuchte Cache ein wenig wurmt. Mal schauen, wenn wir mal wieder in der Nähe sind, können wir es ja nochmal versuchen.

Bewegungsprofil: 7,6 km in Lützschena

Dez
20

Rad ab

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… so hieß unser heutiger Cache und es sollte eigentlich nur ein kurzer Ausflug werden, schließlich kämpfen wir beide seit ein paar Tagen mit einer fiesen Erkältung. Frische Luft soll da ja in Maßen auch helfen und außerdem waren wir schon seit einer Woche nicht im Grünen. Wenn wir allerdings geahnt hätten, was da auf uns zukommt…

Der Anfang war erstmal perfekt, denn auf unserer Liste stand noch ein anderer Cache und diesen konnten wir ohne Probleme finden und loggen – so muss es sein. Danach kam aber auch schon das erste Problem. Trotz guter Vorbereitung und Routenrecherche konnten wir nicht den Weg nehmen, den wir uns vorher herausgesucht hatten. Dummerweise war nämlich die Brücke, über die wir wollten, nur eine Rohrbrücke – ärgerlich, dass man sowas auf Google Earth nicht sieht. Da half es leider nur, den Umweg über die Rabeninsel zu nehmen. Nur zur Veranschaulichung: Um ca. 100m zu überbrücken liefen wir schlappe 3-4 km. Das sowas auch nicht wirklich in unseren Zeitplan passte, kann man sich ja denken. Aber schon allein der Weg auf der Rabeninsel zeigte uns, was wir vorher schon hätten ahnen müssen: Matsch. Das sind wir ja schon gewöhnt und haben dementsprechend das passende Schuhwerk an, aber wenn ich dann selbst mit meinen guten alten Bundeswehrstiefeln ins Rutschen komme, ist es nicht mehr lustig. Auch der darauf folgende Weg war nicht besser und somit mit unserer angeschlagenen Konstitution nur mit viel Durchhaltewillen zu schaffen.

Am Ziel angekommen, war der Cache dann allerdings recht schnell gefunden und als kleine Belohnung konnten wir wieder einen Geocoin mitnehmen. Zum Ausgleich ließen wir den Travelbug vom letzten Mal dort, obwohl ich befürchte, dass sich demnächst niemand mehr in diese Gegend verirren wird. Der Rückweg war ein Rennen gegen die Finsternis, die uns dann doch recht schnell einholte. Ergo ging es die letzten Meter durch den dunklen Wald.

Um es nochmal zu erwähnen, wir wollten eigentlich nur kurz an die frische Luft, aber daraus sind dann doch 11,3 km querfeldein mit 2 Blasen an meinen Füßen geworden. Trotzdem hat es irgendwie Spaß gemacht, auch wenn sie unsere Erkältung jetzt zurückmeldet. Die Tine liegt schon im Bett und ich harre noch ein wenig aus.

Bewegungsprofil: 11,3 km im Matsch mit Umweg

Dez
13

An der Saale nebligen Strande

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Eigentlich lud das heutige Wetter gar nicht zum Verlassen der warmen vier Wände ein. Eine feuchte Kälte und Nebel – es gibt wirklich besseres. Trotzdem hielt es uns nicht drinnen. Auf nach Halle, denn dort hatten wir uns wieder ein paar Caches ausgesucht. Die Gegend an der Saale ist uns auch gut bekannt und das sind immer die besten Voraussetzungen fürs Geocaching. Um ehrlich zu sein, hatten wir sogar schon ein paar Werte im Vorfeld herausbekommen, da wir auf einen unserer früheren Spaziergänge zufällig das richtige Schild fotografiert hatten. Somit konnten wir einen Punkt komplett überspringen.

Die gesparte Zeit wurde dann aber komplett in die Suche des finalen Versteckes investiert, denn feuchtes Laub und Schnee eignen sich wirklich sehr gut, um Dinge zu tarnen. Goettine bewies allerdings ein glückliches Händchen und fand den Cache dann etwas abseits der berechneten Koordinaten. Es kann allerdings auch sein, dass mein treues Garmin dank des Nebels und der Bäume etwas blind durch die Gegend steuerte, ähnlich wie ich selbst. Aber egal, ein gutes Versteck für den belgischen Geocoin war gefunden und auch ein neuer Gegenstand zum Mitnehmen fand sich in der Dose. Ein kleiner Travelbug namens „Little Mouse on Tour“ wartete schon seit einen Monat auf seinen Finder. Nun kann er sich erstmal bei uns kurz erholen und aufwärmen, bevor es wieder weitergeht.

Dies sollte aber nicht der einzige Cache des heutigen Tages bleiben und so ging es direkt weiter zum nächsten. Auch Reichardts Garten kannten wir schon von früher. Allerdings war es hier etwas schwieriger, denn trotz der Witterung waren einige Leute unterwegs. Doch auch hier wurden wir, bzw. diesmal ich selbst, fündig und konnten uns ins Logbuch des Micro’s eintragen.

Unterwegs trafen wir sogar noch eine Freundin (Halle ist echt ein Dorf) und so hatte ich endlich die Gelegenheit, ein paar Schnappschüsse von ihrem Hund Victor zu machen. Der Süße muss mir aber unbedingt nochmal bei schöneren Wetter Model stehen.

Bewegungsprofil: 4,2 km im Nebel

Dez
07

Wörmlitzer Untergrund

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Nach dem gestrigen Dauerregen belohnte uns der Wetterfrosch heute mit Sonnenschein und blauen Himmel. Natürlich wurde sofort das GPS eingepackt und es ging hinaus in die Natur. Unser heutiges Ziel lag mal wieder in Halle, in einer Gegend, die wir bisher noch nicht kannten.

Ein schönes Fleckchen, welches aber vor längerer Zeit bebaut gewesen sein muss. Schließlich ließen sie noch vereinzelt Fundamente und Hausreste erkennen. Der Cache war schnell gefunden und mit ihm auch wieder ein neuer Geocoin. Diese kleinen Münzen gefallen mir wirklich sehr gut. Man freut sich jedes mal aufs neue, eine in der Hand zu halten.

Da wir aber noch etwas Zeit hatten, wurde das Gelände noch ein wenig erkundet – einen tollen Ausblick auf die Saale inklusive.

Bewegungsprofil: 2,1 km in interessanter Umgebung

Dez
06

Nikolaus Caching

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Nachdem wir jetzt schon die ganze letzte Woche nicht auf Tour waren, wurde der Schatzsucher in uns langsam ungeduldig. Also ging es heute mit frisch geputzten Schuhen wieder raus – trotz des miesen Wetters. Das Ziel war die Elsteraue in Halle. Ein Ort, der uns von früheren Spaziergängen sehr gut bekannt war. Somit war es auch kein Problem, die alte Munitionskiste im Unterholz zu finden und unseren 20. Cache erfolgreich zu loggen.

Leider wurde es dann auch schon langsam dunkel und wir mussten die restlichen, in der Nähe befindlichen, Verstecke erstmal unbeachtet lassen. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag…

Bewegungsprofil: 4,3 km im Regen

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